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Aktuelles auf der Internetseite Schwanger-in-muehldorf.de

Weitere Hilfe für Schwangere in Not – neues Gesetz schützt Frauen, die ihre Schwangerschaft verheimlichen

 

Schwanger -  und keiner darf es erfahren?

Wir helfen. Anonym und sicher.

Scheuen Sie sich nicht – melden Sie sich bei uns. Sie müssen nicht allein bleiben mit Ihrer Angst oder Ihr Kind heimlich, ohne medizinische Begleitung, zur Welt bringen. Wir helfen Ihnen und schützen Sie und Ihr Kind - vertraulich und kostenlos. Wir unterliegen der Schweigepflicht und kennen vielfältige Hilfsangebote.

Alle Informationen, die Sie uns anvertrauen, sind besonders geschützt. Sie können sicher sein: Niemand wird von dem Gespräch erfahren – weder Angehörige und Arbeitgeber, noch Ämter, Behörden oder Krankenkassen.

 

Zusätzlich ist das kostenlose Hilfetelefon

„Schwangere in Not – anonym & sicher“

0800 40 40 020

rund um die Uhr erreichbar und hilft in mehreren Sprachen weiter. Es bietet erste Unterstützung und vermittelt ggf. an andere Schwangerschaftsberatungsstellen, z.B. in anderen Bundesländern, weiter.

Die anonyme Beratung ist ein bundesweites Hilfsangebot, auf das Sie ein Recht haben.

 

 
 
 
Kurzinfo zur vertraulichen Geburt

 

 

Notfallverhütung mit der „Pille danach“

 

Die „Pille danach“ ist ein hormonell wirksames Präparat zur Verhütung einer ungewollten Schwangerschaft nach einer Verhütungspanne oder bei einem ungeschützten Geschlechtsverkehr. Seit März 2015 können Frauen die „Pille danach“ auch in Deutschland rezeptfrei in einer öffentlichen Apotheke kaufen. Nötig für die „Pille danach“ ist ein Beratungsgespräch, welches von Angesicht zu Angesicht in der Apotheke stattfindet.

Derzeit sind zwei Präparate der „Pille danach“ erhältlich: Die „PiDaNa®“ kann bis zu 72 Stunden (3 Tage) nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr eingenommen werden. Das Präparat „ellaOne®“ kann bis etwa 120 Stunden (5 Tage) danach eingenommen werden. Bis zum Alter von 20 Jahren werden die Kosten für die „Pille danach“ von der Krankenkasse erstattet. Dafür ist allerdings, trotz Rezeptfreiheit, eine Verordnung vom Arzt notwendig.

Beide „Pillen danach“ hemmen oder verzögern den Eisprung und können deshalb, bei rechtzeitiger Einnahme, mit hoher Wahrscheinlichkeit eine mögliche Schwangerschaft verhindern. Am wirksamsten ist die „Pille danach“, wenn sie innerhalb der ersten 12 bis 24 Stunden nach der Verhütungspanne eingenommen wird. Wenn der Eisprung bereits stattgefunden hat und/oder die befruchtete Eizelle sich bereits in der Gebärmutter eingenistet hat wirkt die „Pille danach“ nicht mehr. Aus diesem Grund ist die „Pille danach“ keine „Abbruchpille“ sondern ein Mittel für den Notfall. Sie eignet sich nicht als regelmäßiges Verhütungsmittel und schützt im Gegensatz zu Kondomen auch nicht vor einer Infektion mit sexuell übertragbaren Krankheiten.

Weitere Informationen zur „Pille danach“ finden Sie hier:

http://www.familienplanung.de/verhuetung/verhuetungspannen/pille-danach

 

 

Checkliste

 

Die Checkliste der Schwangerenberatungsstelle am Gesundheitsamt Mühldorf, rund um Schwangerschaft und Geburt zum downloaden.

Checkliste