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Auszeichnungen
Auszeichnungen des Landkreises:
2009: 2. Preis „Präventionsprojekte“
2010: 1. Preis „Kommunale Seniorenpolitik“
2011: 2. Preis „Bayerischer eGovernment-Löwe“
Löwenstarke Auszeichnung für den Landkreis Mühldorf
Anwendung „Führerschein Online“ gewinnt Bayerischen eGovernmentpreis
Große Ehre für den Landkreis Mühldorf a. Inn – die Landkreisverwaltung erreichte mit ihrem Workflow „Führerschein Online“ den zweiten Platz des Bayerischen eGovernment-Preises 2011. Bei der Preisverleihung würdigte Staatssekretär Franz Josef Pschierer die elektronische Antragstellung und –bearbeitung als innovative Idee, die in der Umsetzung direkt den Bürgerinnen und Bürgern zu Gute komme. „Der bayerische eGovernment-Löwe bekräftigt uns in unserer Dienstleistungsorientierten Arbeit und ist gleichzeitig Motivation, unsere Angebote im Bereich der elektronischen Verwaltung auszubauen.“, freute sich Landrat Georg Huber und gratulierte den im Landratsamt verantwortlichen Mitarbeitern Helga Bauer-Hanauer, Alexander Rettenbacher und Robert Imiolek zur Auszeichnung.
Die Anwendung „Führerschein Online“ erspart den Fahrschülern im Landkreis den Weg zur Gemeinde und zum Landratsamt, die zentrale Anlaufstelle ist nur noch die jeweilige Fahrschule. Bei der Antragstellung sind dank „Führerschein Online“ die Fahrschulen, die Gemeinden und die Fahrerlaubnisbehörde am Landratsamt Mühldorf durch einen Workflow miteinander verbunden. Dadurch kann die Fahrschule zusammen mit dem Fahrschüler dessen Daten in einen Online-Antrag einpflegen. Die vollständigen Daten werden anschließend automatisch an das jeweilige Einwohnermeldeamt der Wohnsitzgemeinde weitergeleitet. Die Gemeinde bestätigt die Angaben des Antrags und sendet die Daten automatisch an die Fahrerlaubnisbehörde des Landratsamtes.
Auf Grund datenrechtlicher Vorschriften werden die Angaben mittels einer sicheren SSL-Verschlüs-selung übertragen. Neben der elektronischen Dateneingabe, sammelt die Fahrschule alle für den Führerscheinantrag notwendigen Unterlagen und übergibt diese dann der Fahrerlaubnisbehörde. Nach einer Überprüfung der Antragsunterlagen werden die Antragstellerdaten anschließend in die konkrete Fachanwendung übertragen.
Die elektronische Anwendung „Führerschein Online“ ermöglicht den Fahrschülern eine einfachere, bequemere und vor allen Dingen schnellere Antragstellung auf Erteilung einer Fahrerlaubnis, vollkommen unabhängig von den Öffnungszeiten der Behörden. Neben der Erleichterung für den Antragsteller trägt „Führerschein Online“ auch zu einer besseren interkommunalen Zusammenarbeit zwischen den Städten und Gemeinden und dem Landratsamt bei.
Der eGovernment-Wettbewerb der Bayerischen Staatsregierung stand in diesem Jahr unter dem Motto „Vorsprung durch eGovernment für Wirtschaft, Kommunen und Verwaltung“. Eine Fachjury aus hochrangigen Vertretern von Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung zeichnete insgesamt drei zukunftsweisende und in der Praxis bewährte eGovernment-Anwendungen zum Nutzen für Bürgerinnen und Bürger oder Unternehmen bzw. kommunale und staatliche Verwaltungen mit dem Bayerischen eGovernment-Löwen aus. Der Landkreis Mühldorf erreichte mit „Führerschein Online“ hinter der Obersten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Inneren den zweiten Platz. Dritter wurde das Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit mit dem „Energie-Atlas Bayern“. Die Erfahrungen des Landkreises Mühldorf im Bereich eGovernment bringt die Landkreisverwaltung auch in der Projektgruppe „Organisation/eGovernment“ des Innovationsrings des Bayerischen Landkreistages ein, deren Vorsitz Landrat Georg Huber innehat.
Erfolg für den Landkreis Mühldorf a. Inn - Seniorenpolitisches Gesamtkonzept wurde mit dem Förderpreis "Kommunale Seniorenpolitik" ausgezeichnet
Großer Erfolg für den Landkreis Mühldorf a.Inn: Für das Seniorenpolitische Gesamtkonzept wurde der Landkreis mit dem Förderpreis "Kommunale Seniorenpolitik" des Sozialministeriums im Bezirk Oberbayern ausgezeichnet. Sozialministerin Christine Haderthauer überreichte den 1. Preis gestern stellvertretend an Claudia Holzner und Marion Scheuerer vom Landratsamt Mühldorf. In der Begründung heißt es wörtlich: "Das vom Landkreis Mühldorf vorgelegte Seniorenpolitische Konzept" baut auf eine repräsentative Befragung der älteren Generation - Wie wollen wir leben im Alter?". Dabei ergab sich der größte Handlungsbedarf bei den Themen Pflegebedarf, selbstbestimmtes Wohnen, Infrastruktur, Gesellschaftliche Teilhabe und Informationsbedarf. Die Ressourcen und Defizite wurden anhand eines sehr in die Tiefe gehenden Steckbriefs der einzelnen Gemeinden präzise dargestellt. Angestrebt wird die Vernetzung der Gemeinden, um ortsspezifische Potenziale und Erkenntnisse für Nachbargemeinden zu erschließen. Schwerpunkte des Konzepts liegen auf dem bürgerschaftlichen Engagement. Hier ist mit der Freiwilligenagentur "Ehrensache" im Landkreis bereits ein Grundstein gelegt. Besonders hervorzuheben ist auch der aus der angestrebten gemeinsamen Senioren- und Jugendarbeit resultierende Nutzen. Der Landkreis legt aufbauend auf einer gründlichen Bedarfsprognose im ambulanten und stationären Bereich großen Wert auf die Schaffung kompakter und überschaubarer Versorgungsstrukturen. Wichtige Bausteine sind ferner der Aufbau gemeindenaher Fachberatungen, sowie die Unterstützung pflegender Angehöriger. Die Förderoptionen zu den einzelnen geplanten Maßnahmen sind konkret benannt, so dass mögliche Fördergelder beantragt werden können. Die Gesamtkonzeption des Landkreises Mühldorf geht sehr stark auf die individuellen Belange der Gemeinden ein und entwickelt pragmatische und realisierbare Handlungsempfehlungen." Landrat Georg Huber freut sich, dass die Arbeit des Landkreises und der Gemeinden im Sozialministerium auf fruchtbaren Boden gestoßen ist. "Ich hoffe, dass der Preis dazu anregt, dass Städte und Gemeinden noch enger zusammenarbeiten", so der Landrat wörtlich. Nähere informationen zum Konzept finden Sie hier: Seniorenpolitisches Gesamtkonzept
HAUPTSACHE PRÄVENTION!
Mühldorfer Kooperation „Essen mit Köpfchen“ gewinnt Präventionspreis
Aus den Händen von Bayerns Gesundheitsminister Dr. Markus Söder nahmen Apothekerin Margit Roller und Dr. Cornelia Erat, Gesundheitsamt, stellvertretend für die Kooperation „Essen mit Köpfchen“ den zweiten Preis des Präventionswettbewerbs „hauptsache prävention!“ in der Kategorie Projekte entgegen.
Bei einer Gala-Veranstaltung im Bayerischen Landtag lobte der Minister die Initiative der Apothekerschaft, Anreize für einen verantwortungsvollen Umgang mit der eigenen Gesundheit zu schaffen und überreichte die Urkunde für den 2. Preis an „Essen mit Köpfchen“.
Margit Schlenk, Sprecherin des WIPIG - Wissenschaftliches Institut für Prävention im Gesundheitswesen und Initiatorin des Preises, freute sich mit den Gewinnern: „Bei 80 Einsendungen war die Wahl für die Jury nicht leicht. Das Projekt „Essen mit Köpfchen“ hat uns jedoch sofort überzeugt. Es setzt um was Apotheker am besten können: Unterstützung und Beratung vor Ort!“
Das Schulprojekt „Essen mit Köpfen“ vermittelt Grundschulkindern spielerisch, dass Ernährung mehr ist als nur Nahrungsaufnahme. Die Kinder lernen altersgerecht Lebensmittel in Fitmacher und Fettmacher zu unterteilen und erfahren vor allem im praktischen Teil, dass gesundes Essen auch gut schmecken kann. „Das Erlebnis „gemeinsame Mahlzeit am schön gedeckten Tisch“ lässt die Probierfreude der Kinder nochmals kräftig wachsen, sagt Susanne Engelmann, Initiatorin des Projekts.
Am Schulprojekt beteiligte Mütter sind häufig sehr überrascht mit welchem Appetit ihr Sprößling Müsli, Vollkornbrot, Obst und Gemüse verspeist. „Das würd´der allein daheim nie probieren“, so die oft gehörte Aussage von Müttern.
Besonders hob der Laudator bei der Preisverleihung hervor, dass in diesem Projekt neue Wege beschritten wurden. Die enge Kooperation von freiberuflichen Apothekern mit dem Gesundheitsamt als Teil der öffentlichen Verwaltung, eröffnet neue Möglichkeiten und schafft auch in Zeiten eingeschränkter finanzieller und personeller Ressourcen qualitativ hochwertige Angebote zur Gesundheitsförderung.
In Kooperation mit den Schulen werden mittlerweile fast die Hälfte aller Kinder und Eltern der 2. Jahrgangsstufe im Landkreis erreicht. „Im März 2009, haben wir in einer Waldkraiburger Grundschule das 100. Gesunde Schulfrühstück organisiert“, berichtet Andrea Zürner, Koordinatorin des Projekts am Gesundheitsamt.
Dreh- und Angelpunkt des Projekt ist das Gesundheitsamt. Hier laufen die Fäden aus Apotheken, Schulen,und Sponsoren zusammen. Bei Andrea Zürner kommen die Anfragen der Lehrkräfte an, sie koordiniert die Termine der beteiligten Apotheker, verschickt Elternbriefe, organisiert Materialeinkauf und kümmert sich um die Sponsoren.
Die mittlerweile zehn am Projekt beteiligten Apotheker/innen aus dem Landkreis gehen dann für einen Vormittag in die jeweilige Klasse, veranstalten ein gesundes Schulfrühstück und motivieren Eltern, Kinder und Lehrkräfte am anschließenden Wettbewerb „Gesunde Pause,“ als wesentlichen Baustein zur Nachhaltigkeits des Projekts, teilzunehmen.
Der mit insgesamt 4500 Euro dotierte Preis „hauptsache prävention!“ wurde in diesem Jahr erstmals von WIPIG – Wissenschaftliches Institut für Prävention im Gesundheitswesen der Bayerischen Landesapothekerkammer und der DAZ – Deutsche Apothekerzeitung verliehen. Der Preis wurde in den zwei Kategorien „Projekte“ und „Ideen“ vergeben. Ausgezeichnet wurden Einzelpersonen und Teams, die innovative Möglichkeiten aufgezeigt haben, wie Prävention durch Apotheker erlebbar gemacht werden kann.
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