KoKi – Netzwerk
frühe Kindheit ist ein Förderprogramm des bayerischen Sozialministeriums. Nach
einer Modellphase beginnend vor ca. 2 Jahren an den Standorten in Traunstein und
Erlangen, konnten die Landratsämter seit September 2009 KoKi Stellen besetzen.
Mittlerweile gibt es knapp 120 KoKi Stellen in ganz
Bayern.
Link http://www.stmas.bayern.de/jugend/kinderschutz/koki/index.htm
Aufgabe von KoKi
ist es eine größtmögliche Sicherstellung des Kinderschutzes durch frühe Hilfen
zu erbringen. Das heißt das Risiko für Kinder möglichst früh zu erkennen und die
Erziehungskompetenz der Eltern durch zuverlässige und institutionsübergreifende
Unterstützung zu verbessern.
KoKi arbeitet
präventiv vor allem vor der Geburt und direkt danach.
KoKi wird deshalb
die Jugendhilfe und die Gesundheitshilfe dauerhaft vernetzen. Folglich soll KoKi
so bekannt werden, dass eine enge Kooperation mit Gynäkologen, Hebammen,
Entbindungsstationen bis hin zu Kinderärzten und alle
Kinderbetreuungseinrichtungen besteht. So ist die Wahrscheinlichkeit größer,
dass möglichst viele Familien erreicht werden können und weniger Säuglinge und
Kinder durch das Jugendhilferaster
fallen.
KoKi hat folgende
Aufgaben:
- Aufbau eines
interdisziplinären Netzes
- Öffentlichkeitsarbeit:
u.a. Abbau von Hemmschwellen durch Fachkräfte und Netzwerkpartner gegenüber
Kinder- und Jugendhilfeangebote
- Navigationsfunktion:
Prävention durch Beratung und Vermittlung von geeigneten
Netzwerkpartner