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Impfungen
Viele Infektionskrankheiten sind nur schwer oder zum Teil gar nicht mehr zu behandeln, wenn sie ausgebrochen sind. Einzige sichere Schutzmaßnahme besteht hier in einer vorbeugenden Impfung.
Die Impfungen gehören zu den wichtigsten und wirksamsten Schutzmaßnahmen. Sie stehen inzwischen für viele Krankheiten zur Verfügung. Die Weiterentwicklung der Impfstoffe hat zu einer immer besseren Verträglichkeit geführt.
Wenn bei einzelnen Krankheiten weltweit hohe Durchimpfungsraten erzielt werden (über 95%), können Krankheiten ausgerottet werden (z. B. Pocken).
Bei Masern hat die WHO ebenfalls als Ziel ausgegeben, diese in den nächsten Jahren auszurotten. Im Landkreis Mühldorf kam es 2008 zu einem größeren Ausbruch an Masernerkrankungen, insbesondere in Schulen, in denen z. T. die Durchimpfungsrate bei knapp über 50% lag. Dies erklärt auch die hohen Erkrankungszahlen.
Die FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) spielt bei uns im Landkreis ebenfalls eine bedeutende Rolle. Im Jahr 2005 wurden 7 Fälle gemeldet, in den Jahren 2006 bis 2008 waren es bis jetzt 9 Fälle. Der Landkreis Mühldorf gehört damit zu einem Risikogebiet (die Krankenkasse übernimmt in diesem Fall die Impfkosten). Weitere Information zum Thema Zecken finden Sie z.B. auf folgenden Seiten:
Empfehlungen der Ständigen Impfkommission
Die STIKO (ständige Impfkommission) erarbeitet regelmäßig nach unabhängigen und
wissenschaftlichen Aspekten einen Impfkalender.
In Diesem sind für alle Altersgruppen die notwendigen
und möglichen Impfungen dargestellt.
Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut/Stand: Juli 2009
Den Impfkalender, der im Jahr 2009 aktualisiert wurde, finden Sie hier.
Auf folgenden Seiten erhalten Sie auch weitere Informationen zum Thema Impfungen:
CRM - Centrum für Reisemedizin
Das Gesundheitsamt informiert über alle öffentlich empfohlenen Impfungen: Es werden Fragen über den Nutzen einer Impfung, die zu verhindernde Krankheit, mögliche Nebenwirkungen, Impfabstände, Impfalter und notwendige Auffrischimpfungen beantwortet.
Ein- bis zweimal jährlich werden in Schulen für bestimmte Altersklassen vom Gesundheitsamt Impfungen angeboten. Die betroffenen Eltern, Schulen und Klassenlehrer werden vorher informiert.
Ansprechpartnerin
Frau Dr. Krenn-Lanzl
Reisemedizinische Beratung:
Das Gesundheitsamt informiert außerdem über notwendige Reiseimpfungen bei Fernreisen. Es ist auch möglich je nach Person, Vorerkrankungen und Reiseroute einen individuellen Impfplan zu erstellen. Auskünfte und Informationen erhalten Sie unter der Telefonnummer: 08631/699 - 509 oder per E-Mail.
Gelbfieberimpfung
Informationen und Anmeldung direkt bei Frau Dr. Krenn-Lanzl.
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