Allgemein
Zunächst erkrankten in den USA, in Mexiko und Kanada viele Menschen an der Influenza A/H1N1, die durch ein neuartiges Influenzavirus verursacht wurde. Jetzt hat die Krankheitswelle Europa und auch Deutschland erreicht.
Die Symptomatik dieser Fälle ist ähnlich wie bei saisonaler Influenza.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat am 11. Juni 2009 die pandemische Warnstufe 6 auf einer Skala von 1 bis 6 ausgerufen. Diese Stufe wird charakterisiert durch eine fortgesetzte Mensch-zu-Mensch-Übertragung in einer zweiten, der insgesamt sechs WHO-Regionen. Zuvor galt seit dem 29. April 2009 die Phase 5.
Die Vorbereitungen für die Herstellung eines speziellen Impfstoffes gegen das neue Influenzavirus laufen. Mit dem Vorliegen des fertigen Impfstoffes kann in den nächsten Wochen gerechnet werden - siehe auch auf den Seiten des RKI.
Generell werden persönliche Hygienemaßnahmen empfohlen.
Die Influenzaviren werden vor allem durch Tröpfcheninfektionen übertragen. Insbesondere beim Niesen oder Husten können Erreger auch auf die Hände gelangen und darüber weiter verbreitet werden. Daher wir ein häufiges Händewaschen empfohlen, außerdem sollen die Hände vom Gesicht ferngehalten werden.
Die Erkrankungen verlaufen bei uns bisher meist mild, eine Therapie mit den Medikamenten Oseltamvir und Zanamivir ist wirksam. Aber nicht jede mild verlaufende Erkrankung muß mit antiviralen Medikamenten behandelt werden.
Weitere Informationen und aktuelle Hinweise finden Sie im Internet auf den Seiten des Robert-Koch-Institutes.
RKI– klicken Sie hier, um direkt zu diesen Informationen zu gelangen.
Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit hat ebenfalls Informationen über den Stand der Neuen Influenza AH1N1 in Bayern zusammengestellt.
StMUG - klicken Sie hier, um direkt zu diesen Informationen zu gelangen.