Der Ausgangspunkt jeder Modernisierung ist die bauliche Analyse des Gebäudes.
Dazu gehört die Begutachtung aller wichtigen Bauteile und der Anlagentechnik,
ihrer Nutzungsdauer und Schäden.
Hinzu kommt die energetische
Bestandsaufnahme.
Hier wird durch einen Energieberater überprüft, an welchen
Stellen Ihr Haus zu viel Energie verbraucht, wie Sie Energie einsparen können
und wie sich die notwendigen Arbeiten mit der baulichen Instandsetzung koppeln
lassen.
Wollen Sie die vielen Möglichkeiten zur Energieeinsparung an
Ihrem Haus genauer ermitteln, sollten Sie einen "Energiefachmann" hinzuziehen:
Vor-Ort-Energieberater sind speziell qualifizierte Architekten und Ingenieure.
Sie sind die richtigen Ansprechpartner für eine detaillierte Energiediagnose
oder die Planung von größeren Baumaßnahmen.
Auch Handwerker, die eine
zusätzliche Ausbildung zum "Gebäudeenergieberater" absolviert haben, können
Ihnen weiterhelfen.
- Tipp:
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
(BAFA) gewährt Zuschüsse für die Energieberatung.
- Zielgruppe:
Eigentümer von Gebäuden mit überwiegender
Wohnnutzung mit einer Baugenehmigung vor 1984.
- Antragstellung:
muss über einen vom BAFA zugelassenen
Energieberater erfolgen.
- Ablauf der Beratung:
Nach der Bewilligung der Förderung
durch das BAFA erfolgt die Bestandsaufnahme vor Ort. Darauf aufbauend wird ein
Bericht erstellt, der den Istzustand von Gebäude und Haustechnik, eine
Schwachstellenanalyse, Maßnahmenvorschläge, eine Wirtschaftlichkeitsberechnung,
Vorschläge zum Einsatz regenerativer Energien und Hinweise zu Fördermitteln
enthält.
- Ihr Nutzen:
Energieberater vor Ort ermitteln die
Einsparpotentiale für Ihr Haus. Sie erhalten ein Gesamtkonzept zur Optimierung.
Dies ist eine wichtige Entscheidungshilfe für
Energiesparmaßnahmen.