Unter Wärmedämmung versteht man sämtliche Maßnahmen, durch die Wärmeverluste
von Gebäuden an die Umgebung verringert werden.
Hierzu gehören die
Verwendung von gering wärmeleitenden Baustoffen (Dämmstoffen) für Außenwände und
Dächer, der Einbau von dämmenden Fenstern (Wärmeschutzverglasung), sowie das
Vermeiden von Wärmebrücken und unkontrolliertem Luftaustausch.
Ca. 80 % der
Wohngebäude in Deutschland wurden vor 1979 erbaut - zu einer Zeit, in der das
Thema Energieeinsparung noch ein Fremdwort war. In der Energiebilanz stehen sie
in der Regel deutlich schlechter da als Neubauten. Teilweise ist der
Energiebedarf doppelt oder dreimal so hoch wie bei gut sanierten oder neuen
Häusern. Darunter leidet auch die Umwelt. Unsanierte Immobilien geben bis zu
dreimal mehr CO2 ab als moderne Häuser.
Wenn Sie ein Ein- oder
Mehrfamilienhaus besitzen, dann werden Sie früher oder später kleinere oder
größere Modernisierungsmaßnahmen vornehmen. Das ist der Zeitpunkt, auch in
Energieeinsparung zu investieren.
Sie gewinnen dadurch
dreifach:
Sie senken Ihre Energiekosten und machen sich damit
unabhängiger von den künftigen Entwicklung am Gas- und Ölmarkt.
Sollten Sie
sich eines Tages entscheiden, Ihr Haus zu verkaufen oder zu vermieten, gilt
geringer Energieverbrauch als wertsteigernd.
Ein energetisch sinnvoll
modernisiertes Haus bietet nicht zuletzt einen hohen Wohnkomfort und ein
angenehmes Wohnklima.
Ein praktisches
Beispiel:
Ein Einfamilienhaus aus dem Jahr 1970 verursacht 12 €
Jahresheizkosten pro qm Wohnfläche. Nach einer Sanierung durch Wärmedämmung der
Außenwände, des Daches und der Kellerdecke sowie einem Austausch der Fenster
sinken die Jahreskosten um 40 % auf 7 € pro qm. Ein vergleichbarer Neubau
verursacht nur noch 6 € pro qm Wohnfläche. (Quelle: StmWIVT)