Aktuelle Regelungen

Corona Hotline
  • Für Fragen rund um die Infektionsschutzmaßnahmenverordnung Tel: 08631/699-407 (erreichbar von Montag-Donnerstag 8 bis 16 Uhr und Freitag 8 bis 13 Uhr)
  • Für medizinische Fragen Tel: 08631/699 - 330 (erreichbar von Montag-Donnerstag 8 bis 16 Uhr und Freitag 8 bis 13 Uhr)
  • oder per E-Mail unter corona@lra-mue.de

 

13. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung und Änderungsverordnungen:

13. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung
     (zuletzt geändert am 30.06.2021)
 
Derzeit gelten folgende Regelungen im Landkreis Mühldorf a. Inn:

Regelungen im Landkreis (Stand: 23.07.2021)

 

Kontaktbeschränkungen:

  • Maximal 10 Personen aus unterschiedlichen Haushalten (+dazugehörige Kinder unter 14 Jahren)

Geimpfte/Genesene:


 Veranstaltungen:

  • Private Veranstaltungen aus besonderem Anlass (Geburtstage, Hochzeiten, Beerdigungen, etc.), mit von Anfang an klar begrenztem und geladenem Personenkreis (50 Personen in Innenbereichen bzw. 100 Personen im Außenbereich; zuzüglich Geimpfte und Genesene), sind zulässig.
  • Bei öffentlichen Veranstaltungen, mit von Anfang an klar begrenztem und geladenem Personenkreis, sind 50 Personen in Innenbereichen bzw. 100 Personen im Außenbereich, einschließlich Geimpfte und Genesene erlaubt.
  • Im Übrigen sind Veranstaltungen, Versammlungen, soweit es sich nicht um Versammlungen nach § 9 der 13. BayIfSMV handelt, Ansammlungen sowie öffentliche Festivitäten landesweit untersagt.

Schulen und Betreuungseinrichtungen:

  • Präsenzunterricht für alle Schularten
  • Unter freiem Himmel entfällt in der Schule, Hochschule und den Kindertagesstätten die Maskenpflicht. Es bleibt auf ausreichenden Mindestabstand aller Beteiligten zu achten.
  • An allen Schulen entfällt im Klassenzimmer nach Einnahme des Sitz- oder Arbeitsplatzes für Schülerinnen und Schüler sowie für Lehrkräfte die Maskenpflicht.
  • Die Teilnahme am Präsenzunterricht sowie an der Mittagsbetreuung ist Schülerinnen und Schülern nur erlaubt, wenn sie sich zwei Mal wöchentlich einem Test in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 entsprechend den Vorgaben der 13. BayIfSMV unterziehen.
  • Tagesbetreuungsangebote für Kinder, Jugendliche und junge Volljährige dürfen vollständig öffnen (Regelbetrieb) 

Außerschulische Bildung, Musikschulen:

  • Angebote der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Angebote der Erwachsenenbildung und sonstige außerschulische Bildungsangebote sind in Präsenzunterricht mit Mindestabstand von 1,5 m zulässig.
  • Soweit die Einhaltung des Mindestabstands aufgrund der Art der Weiterbildung nicht möglich ist, sind gleichermaßen wirksame anderweitige Schutzmaßnahmen zu treffen.
  • Es besteht Maskenpflicht soweit der Mindestabstand nicht zuverlässig eingehalten werden kann, insbesondere in Verkehrs- und Begegnungsbereichen, sowie bei Präsenzveranstaltungen am Platz.
  • Erstellung eines Schutz- und Hygienekonzepts

Instrumental- und Gesangsunterricht:  

  • Angebote des Instrumental- und Gesangsunterrichts sind in Präsenzform als Einzel- oder Gruppenunterricht zulässig.
  • Mindestabstand von 1,5 m. Bei Einsatz von Blasinstrumenten sowie bei Gesang ist in Sing- bzw. Blasrichtung ein erweiterter Mindestabstand von 2,0 m einzuhalten.
  • Für das Lehrpersonal gilt medizinische Maskenpflicht, für Schüler gilt FFP2-Maskenpflicht. Kinder bis 14 Jahre müssen keine FFP2-Maske tragen, jedoch ab einem Alter von 6 Jahren eine Mund-Nasen-Bedeckung.
  • Die Maskenpflicht entfällt nur, soweit und solange das aktive Musizieren eine Maskenpflicht nicht zulässt.
  • Erstellung eines Schutz- und Hygienekonzepts

Groß- und Einzelhandel:

  • Der Groß- und Einzelhandel ist allgemein geöffnet.
  • Mindestabstand von 1,5 m
  • Ein Kunde pro 10 m Verkaufsfläche, für die ersten 800 m2  Verkaufsfläche sowie zusätzlich ein Kunde pro 20 m2 für den 800 m2 übersteigenden Teil
  • In den Verkaufsräumen, auf dem Verkaufsgelände, in den Eingangs- und Warteflächen vor den Verkaufsräumen und auf den zugehörigen Parkplätzen gilt für das Personal Maskenpflicht und für die Kunden und ihre Begleitpersonen FFP2-Maskenpflicht. Kinder bis 14 Jahre müssen keine FFP2-Maske tragen, jedoch ab einem Alter von 6 Jahren eine Mund-Nasen-Bedeckung.
  • Wochenmärkte und andere Märkte zum Warenverkauf unter freiem Himmel, die keinen Volksfestcharakter aufweisen und keine großen Besucherströme anziehen, sind zulässig.
  • Erstellung eines Schutz- und Hygienekonzepts

Körpernahe Dienstleistungen:

  • Körpernahe Dienstleistungen sind ohne Vorliegen eines negativen Corona-Testergebnisses erlaubt.
  • Ein Kunde pro 10 m2 Verkaufsfläche für die ersten 800 m2 Verkaufsfläche sowie zusätzlich ein Kunde pro 20 mfür den 800 m2 übersteigenden Teil
  • In den Verkaufsräumen, auf dem Verkaufsgelände, in den Eingangs- und Warteflächen vor den Verkaufsräumen und auf den zugehörigen Parkplätzen gilt für das Personal medizinische Maskenpflicht und für die Kunden und ihre Begleitpersonen FFP2-Maskenpflicht. Kinder bis 14 Jahre müssen keine FFP2-Maske tragen, jedoch ab einem Alter von 6 Jahren eine Mund-Nasen-Bedeckung. Die FFP2-Maskenpflicht entfällt, wenn die Art der Leistung sie nicht zulässt.
  • Mindestabstand von 1,5 m
  • Erstellung eines Schutz- und Hygienekonzepts
  • Erhebung folgender Kontaktdaten: Name, Vorname, Anschrift und Telefonnummer oder Email sowie der Zeitraum des Aufenthalts

Sport:

  • Sport jeder Art ist ohne Personenbegrenzung gestattet.
  • Bei Sportveranstaltungen unter freiem Himmel ist die Anwesenheit von bis zu 1500 Zuschauern einschließlich geimpfter und genesener Personen mit festen Sitzplätzen zulässig. Davon dürfen höchstens 200 ohne feste Plätze (als Stehplätze) mit Mindestabstand vergeben werden, die übrigen nur als feste Sitzplätze.
  • In Gebäuden bestimmt sich die zulässige Höchstzuschauerzahl einschließlich geimpfter und genesener Personen nach der Anzahl der vorhandenen Plätze, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Plätzen gewahrt wird, darf aber 1.000 insgesamt nicht überschreiten.
  • Ein Testnachweis ist jeweils nicht erforderlich.
  • Kontaktdatenerfassung
  • Es gilt das Rahmenkonzept Sport
  • Erstellung eines Schutz- und Hygienekonzept auf Grundlage des geltenden Rahmenhygienekonzepts

 Sportstätten (z.B. Sportplätze, Fitnessstudios, Tanzschulen, etc.):

  • Kontaktdatenerfassung
  • FFP2-Maskenpflicht, soweit kein Sport ausgeübt wird. Für das Personal von Sportstätten gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske.
  • Erstellung eines Schutz- und Hygienekonzept auf Grundlage des geltenden Rahmenhygienekonzepts

Gastronomie:

  • Speisegastronomie im Innen- und Außenbereich von 05:00 Uhr und 01:00 Uhr erlaubt.
  • Es gelten die Kontaktbeschränkungen.
  • Reine Schankwirtschaften (z.B. Bars) dürfen nur im Außenbereich öffnen.
  • Kontaktdatenerfassung
  • Es gilt das Rahmenhygienekonzept Gastronomie des Bayerischen Wirtschaftsministeriums
  • Erstellung eines Schutz- und Hygienekonzepts auf Grundlage des geltenden Rahmenhygienekonzepts

Beherbergung:

  • Übernachtungsgäste müssen bei Anreise ohne Rücksicht auf die 7-Tage-Inzidenz über einen Testnachweis verfügen.
  • Gäste dürfen in einem Zimmer oder einer Wohneinheit nur im Rahmen der bestehenden Kontaktbeschränkungen untergebracht werden.
  • Mindestabstand von 1,5 m
  • Maskenpflicht, soweit sich die Gäste nicht am Tisch im Restaurant oder der Wohneinheit befinden
  • Kontaktdatenerfassung
  • Es gilt das Rahmenkonzept für Beherbergung. 
  • Erstellung eines Schutz- und Hygienekonzept auf Grundlage des geltenden Rahmenhygienekonzepts

Betrieb von Seilbahnen, Fluss- und Seenschifffahrt im Ausflugsverkehr, touristische Bahnverkehre, touristische Reisebusverkehre, Stadt- und Gästeführungen, Berg-, Kultur- und Naturführungen im Freien:

  • In geschlossenen Räumen, geschlossenen Fahrzeugbereichen und Kabinen gilt für die Fahrgäste FFP2-Maskenpflicht.
  • Mindestabstand von 1,5 m
  • Bei Flusskreuzfahrten gilt die Testpflicht generell bei jedem Landgang in Bayern.
  • Es gilt das Rahmenkonzept für touristische Dienstleister.
  • Erstellung eines Schutz- und Hygienekonzept auf Grundlage des geltenden Rahmenhygienekonzepts

Freizeitparks, Indoorspielplätze und vergleichbare ortsfeste Freizeiteinrichtungen, Badeanstalten, Hotelschwimmbäder, Thermen, Wellnesszentren, Saunen, Solarien, Spielhallen, Spielbanken und Wettannahmestellen:

  • In geschlossenen Räumen gilt FFP2-Maskenpflicht.
  • Mindestabstand von 1,5 m
  • Ein Besucher je 10 m2 zugänglicher Fläche
  • Es gilt das Rahmenkonzept für touristische Dienstleister.
  • Erstellung eines Schutz- und Hygienekonzept auf Grundlage des geltenden Rahmenhygienekonzepts

Kultur:

  • Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Objekte der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen und vergleichbare Kulturstätten sowie zoologische und botanische Gärten dürfen öffnen.
  • Die zulässige Besucherzahl bestimmt sich nach dem vorhandenen Besucherraum, bei dem ein Mindestabstand von 1,5 m zuverlässig gewahrt werden kann.
  • Erstellung eines Schutz- und Hygienekonzepts

Musikalische oder kulturelle Proben von Laien- und Amateurensembles:


 Kulturelle Veranstaltungen im Freien:

  • Kulturelle Veranstaltungen im Innenbereich sind bei fester Bestuhlung mit bis zu 1000 Personen (einschließlich geimpfter und genesener Personen) mit Mindestabstand und mit Registrierung zur Kontaktnachverfolgung ohne Testnachweis zulässig.
  • Unter freiem Himmel sind einschließlich geimpfter und genesener Personen bis zu 1.500 Besucher zulässig, davon dürfen höchstens 200 ohne feste Plätze (als Stehplätze) mit Mindestabstand vergeben werden, die übrigen nur als feste Sitzplätze.
  • Erstellung eines Schutz- und Hygienekonzept auf Grundlage des geltenden Rahmenhygienekonzepts

Kinos:


Theater, Konzert- und Opernhäuser:

 

 


 


Wichtig! Für alle inzidenzabhängigen Regelungen gilt:
 

Überschreitet in einem Landkreis an drei aufeinander folgenden Tagen die vom RKI veröffentlichte 7-Tage-Inzidenz den für die Regelung maßgeblichen Schwellenwert, treten die entsprechenden Maßnahmen ab dem übernächsten darauf folgenden Tag in Kraft.

Unterschreitet in einem Landkreis an fünf aufeinander folgenden Tagen die 7-Tage-Inzidenz den für die Regelung maßgeblichen Schwellenwert, treten die entsprechenden Maßnahmen ab dem übernächsten darauf folgenden Tag außer Kraft.

Das wird jeweils vom Landratsamt bekannt gemacht.

 

 

Bitte beachten Sie, dass das Gesundheitsamt Mühldorf a. Inn keine Auskünfte zu Einreisen in andere Länder geben kann! Bitte informieren Sie sich bei den Behörden der entsprechenden Länder oder auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit


FAQs zu den aktuell geltenden Einreiseregelungen:

Wer sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise nach Deutschland in einem Risikogebiet aufgehalten hat, muss sich im Vorfeld über das Portal www.einreiseanmeldung.de anmelden.

Ausnahmen von der Testpflicht und weitere Informationen hierzu finden Sie unter https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/faq-reisen-1735032

Wer sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise nach Deutschland in einem Risikogebiet aufgehalten hat, muss grundsätzlich für zehn Tage in häusliche Quarantäne. Hier ist eine vorzeitige Beendigung der Quarantäne durch negativen Test, Impfnachweis oder Genesenennachweis möglich.

Nach dem Aufenthalt in einem einfachen Risikogebiet kann die Quarantäne jederzeit durch Vorlage eines negativen Tests, eines Impfnachweises oder eines Genesenennachweises beendet werden. Eine fünftägige Wartefrist bis zur Durchführung der Freitestung ist nicht mehr vorgesehen. Bitte beachten Sie, dass dies nur bei einfachen Risikogebieten gilt. Die Vorlage des negativen Tests kann entweder direkt über das Einreiseportal oder per Email an corona-ausland@lra-mue.de erfolgen. Bitte beachten Sie, dass auch Kinder unter sechs Jahren die Quarantäne nur durch ein (freiwilliges) negatives Testergebnis verkürzen können.

Nach Aufenthalt in einem Hochinzidenzgebiet kann der Test zur Quarantäne Befreiung erst nach fünf Tagen durchgeführt werden. Der Impfnachweis oder Genesenenachweis kann jedoch auch hier schon früher vorgelegt werden. Bitte senden Sie die Nachweise zur Beendigung der Quarantäne ebenfalls an corona-ausland@lra-mue.de .

Achtung: Bei Einreisen aus Virusvariantengebieten beträgt die Quarantäne 14 Tage und kann nicht verkürzt werden!

Über einen Testnachweis, einen Genesenennachweis oder einen Impfnachweis müssen Personen, die das sechste Lebensjahr vollendet haben, bei Einreise in die Bundesrepublik Deutschland in folgenden Fällen verfügen:
 

  • wenn sie sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Hochinzidenzgebiet eingestuftem Gebiet aufgehalten haben,
  • egal von wo sie einreisen, wenn sie unter Inanspruchnahme eines Beförderers in die Bundesrepublik Deutschland auf dem Luftweg einreisen.

Personen, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Virusvariantengebiet eingestuftem Gebiet aufgehalten haben müssen zwingend einen Testnachweis vorlegen. Ein Impfnachweis oder Genesenennachweis reicht nicht aus.


Anmerkungen:

  • Grenzgänger und Grenzpendler müssen den Nachweis nur zweimal pro Woche vornehmen.
  • Bei Hochinzidenzgebieten muss Transportpersonal den Nachweis nur vorlegen, wenn der Aufenthalt 72 Stunden überschreitet.
  • Alle anderen Personen müssen den Nachweis spätestens 48 Stunden nach Einreise vorlegen können. Diese Pflicht gilt nicht für Personen, die ohne Nachweis von der Anmelde- und Quarantänepflicht befreit sind (wie beschrieben).
  • Alle Ausnahmen und Nachweise gelten nur für Personen, die aktuell keine Corona-Symptome zeigen.

Von der Anmeldepflicht und der Quarantänepflicht sind auch ohne Vorlage eines negativen Testergebnisses unter anderem Personen befreit, die

  • durch ein Risikogebiet lediglich durchgereist sind und dort keinen Zwischenaufenthalt hatten,
     
  • zur Durchreise in die Bundesrepublik Deutschland einreisen und die Bundesrepublik Deutschland auf schnellstem Wege wieder verlassen, um die Durchreise abzuschließen
     
  • bei Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte als Transportpersonal in die Bundesrepublik Deutschland einreisen, (das gilt nicht bei Aufenthalten von mehr als 72 Stunden, wenn sich die Betroffenen innerhalb der letzten zehn Tage in einem Virusvarianten Gebiet aufgehalten haben)
     
  • sich im Rahmen des Grenzverkehrs weniger als 24 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder für bis zu 24 Stunden in die Bundesrepublik Deutschland einreisen (Kleiner Grenzverkehr)
     
  • Grenzpendler oder Grenzgänger sind, (das gilt nach Aufenthalt in einem Virusvariantengebiet nur, wenn die Tätigkeit für die Aufrechterhaltung betriebliche Abläufe dringend erforderlich und unabdingbar ist)

Grenzpendler ist eine Person, die in der Bundesrepublik Deutschland ihren Wohnsitz hat und die sich zwingend notwendig zum Zwecke ihrer Berufsausübung, ihres Studiums oder ihrer Ausbildung an ihre Berufsausübungs-, Studien- oder Ausbildungsstätte in ein Risikogebiet begibt und regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich, an ihren Wohnsitz zurückkehrt, oder diejenige sorgeberechtigte Person oder Betreuungsperson, die einen Grenzpendler zu ihrer Berufsausübungs-, Studien- oder Ausbildungsstätte bringt oder sie dort abholt.

Grenzgänger ist eine Person, die in einem Risikogebiet ihren Wohnsitz hat und die sich zwingend notwendig zum Zwecke ihrer Berufsausübung, ihres Studiums oder ihrer Ausbildung in die Bundesrepublik Deutschland begibt und regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich, an ihren Wohnsitz zurückkehrt, oder diejenige sorgeberechtigte Person oder Betreuungsperson, die einen Grenzgänger zu ihrer Berufsausübungs-, Studien- oder Ausbildungsstätte bringt oder sie dort abholt.

 

Nur von der Quarantänepflicht (aber nicht von der Anmeldepflicht) sind unter anderem Personen mit einem negativen Testnachweis befreit,
 

  • deren Tätigkeit unabdingbar ist für die Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit des Gesundheitswesens, insbesondere Ärzte, Pflegekräfte, unterstützendes medizinisches Personal und Betreuungspersonal,
     
  • sich für bis zu fünf Tage zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich veranlasst, wegen ihrer Ausbildung oder ihres Studiums in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder in die Bundesrepublik Deutschland einreisen,
     
  • zum Zwecke einer mindestens dreiwöchigen Arbeitsaufnahme in die Bundesrepublik Deutschland einreisen, wenn am Ort ihrer Unterbringung und ihrer Tätigkeit in den ersten zehn Tagen nach ihrer Einreise gruppenbezogen betriebliche Hygienemaßnahmen und Vorkehrungen zur Kontaktvermeidung außerhalb der Arbeitsgruppe ergriffen werden, die einer Absonderung vergleichbar sind, das Verlassen der Unterbringung nur zur Ausübung ihrer Tätigkeit gestattet ist, und der Arbeitgeber die Arbeitsaufnahme vor ihrem Beginn bei der zuständigen Behörde anzeigt und die ergriffenen Maßnahmen dokumentiert.

Personen, die beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren, sind von der Quarantänepflicht ausgenommen.

Allerdings können diese Personen einer Test- und Nachweispflicht unterliegen.