Allgemeinverfügung aufgehoben - Ausgangssperre im Landkreis ab 07.05.2021 von 22 Uhr - 05 Uhr

Aktuelle Regelungen ab 07.05.2021 

Offene Impftage für Firmen an der Impfstation Waldkraiburg

Corona-Testmöglichkeiten im Landkreis

Aktuelle Regelungen

Ab dem 08.03.2021 gelten die Regelungen der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung. Diese finden Sie untenstehend.

Corona Hotline
  • Für Fragen rund um die Infektionsschutzmaßnahmenverordnung Tel: 08631/699-407 (erreichbar von Montag-Donnerstag 8 bis 16 Uhr und Freitag 8 bis 13 Uhr)
  • Für medizinische Fragen Tel: 08631/699 - 330 (erreichbar von Montag-Freitag 8 bis 17 Uhr)
  • oder per E-Mail unter corona@lra-mue.de

 

12. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung und Änderungsverordnungen:

12. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (aktualisiert am 05.05.2021)
 

Derzeit gelten folgende Regelungen im Landkreis Mühldorf a. Inn:

Regelungen im Landkreis (Stand 07.05.2021)

 

Ausgangssperre:

  • 22 - 05 Uhr

Kontaktbeschränkungen:

  • 1 Haushalt + 1 Person (+ dazugehörige Kinder unter 14 Jahren)

Sport:

  • Kontaktfreier Individualsport unter Beachtung der obengennanten Kontaktbeschränkungen ist erlaubt
  • Für Kinder unter 14 Jahren ist die Ausübung von kontaktfreiem Sport unter freiem Himmel in Gruppen von höchstens fünf Kindern zulässig. Anleitungspersonen müssen auf Anforderung der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde ein negatives Ergebnis eines innerhalb von 24 Stunden vor der Sportausübung vorgenommenen PCR-Tests, POC-Antigentests oder Selbsttests in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorlegen.
  • Die Nutzung von Sportanlagen zur Ausübung von kontaktfreien Individualsportarten ist entsprechend der 12. BayIfSMV allein, zu zweit oder mit Angehörigen des eigenen Hausstands grundsätzlich erlaubt.
  • Für den Trainings- und Wettkampfbetrieb der Berufssportler gelten die bisherigen Regeln fort.

Handels- und Dienstleistungsbetriebe:

  • Ladengeschäfte mit Kundenverkehr sind geschlossen (Ausgenommen sind der Lebensmittelhandel inklusive Direktvermarktung, Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Kfz-Werkstätten, Fahrradwerkstätten, Banken und Sparkassen, Versicherungsbüros, Pfandleihhäuser, Filialen des Brief- und Versandhandels, Reinigungen und Waschsalons, der Verkauf von Presseartikeln, Buchhandlungen, Blumenfachgeschäfte, Gartenmärkte, Tierbedarf und Futtermitteln sowie der Großhandel)
  • Ladengeschäfte der körperfernen Dienstleistungsbetriebe und der Handwerksbetriebe dürfen inzidenzunabhängig unter den für Ladengeschäfte geltenden allgemeinen Maßgaben öffnen.
  • Dienstleistungen der Friseure und der Fußpflege sind erlaubt, jedoch nur mit negativem Testergebnis zulässig (höchstens 24 Stunden alte PCR-Tests, POC-Tests, Selbsttests vor Ort oder mit Impfpass bei vollständigem Impfschutz ab Tag 15 oder für Genesene mit PCR-Testnachweis, der mindestens 28 Tage, höchstens  sechs Monate zurückliegt)
  • Click & Collect weiterhin möglich
  • Welche Läden und Betriebe dürfen öffnen?

Gastronomie/Hotellerie:

  • geschlossen
  • Lieferung und Abholung von Speisen für den Verzehr zu Hause erlaubt
  • Abholung von mitnahmefähigen Speisen und Getränken zwischen 22 Uhr und 05 Uhr untersagt

Kultur- und Freizeiteinrichtungen:

  • Außenbereiche zoologischer und botanischer Gärten dürfen unter folgenden Voraussetzungen öffnen: Schutz- und Hygienekonzepte, höchstens 24 Stunden alter Test für alle Besucher ab 6 Jahren, FFP2-Maskenpflicht, Kontaktdaten.
  • Autokinos sind inzidenzunabhängig zugelassen. Voraussetzung ist jeweils ein ausreichendes Infektionsschutzkonzept des Betreibers. Für die Besucher besteht außerhalb von Kraftfahrzeugen auf dem Gelände FFP2-Maskenpflicht.
  • Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten sowie zoologische und botanische Gärten sind geschlossen
  • Theater, Konzerte, Opern, Kinos sind geschlossen

Außerschulische Bildung, Musikschulen:

  • Präsenzform untersagt

Bei Versammlungen unter freiem Himmel:

  • ein Mindestabstand von 1,50 m muss gewahrt werden
  • jeder Körperkontakt mit anderen Versammlungsteilnehmern oder Dritten vermieden werden
  • die Versammlungen müssen ortsfest durchgeführt werden
  • Maskenpflicht

Bei Versammlungen in geschlossenen Räumen:

  • ein Mindestabstand von 1,50 m muss gewahrt werden
  • jeder Körperkontakt mit anderen Versammlungsteilnehmern oder Dritten vermieden werden
  • Schutz- und Hygienekonzept
  • FFP-2-Maskenpflicht

Gottesdienste und religiöse Zusammenkünfte:

  • Die zulässige Höchstteilnehmerzahl richtet sich nach der Anzahl der vorhandenen Plätze, bei denen ein Mindestabstand von 1,50 m zu anderen Plätzen gewahrt wird.
  • Haushaltsfremde Personen müssen einen Mindestabstand von 1,50 m wahren.
  • Gemeindegesang ist während der Gottesdienste untersagt.
  • FFP-2-Maskenpflicht
  • Infektionsschutzkonzept

Krankenhäusern sowie Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, vollstationären Einrichtungen der Pflege, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, ambulant betreuten Wohngemeinschaften und Altenheimen und Seniorenresidenzen:

Besucher von Patienten oder Bewohnern 

  • negativer PCR- oder POC-Antigentest (max. 48 Stunden alt) oder negativer Selbsttest unter Aufsicht vor Ort
  • müssen ständig eine FFP2-Maske tragen 

Personal

  • FFP2-Maskenpflicht im Rahmen der arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen, soweit sie in Kontakt mit Bewohnern sind.
  • regelmäßige Testungen

Darüber hinaus gehende Regelungen in den Einrichtungen gelten weiterhin fort.


Geimpfte:

  • Der Nachweis einer vollständigen Impfung gegen COVID-19 mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff steht ab Tag 15 nach der abschließenden Impfung dem erforderlichen Testnachweis gleich. Zudem Befreiung von Regeln zu Kontaktbeschränkungen/Ausgangssperre/Quarantäne. Ausnahmen können für vulnerable Gruppen gemacht werden.

Schulen:

  • Distanzunterricht
  • Wechsel- bzw. Präsenzunterricht bei einem Mindestabstand von 1,5 m für Abschlussklassen + Jahrgangsstufe 11 an Gymnasien und Fachoberschulen + Jahrgangsstufe 4
  • Für Schülerinnen und Schüler ist die Teilnahme am Präsenzunterricht, an Präsenzphasen des Wechselunterrichts sowie an der Notbetreuung und Mittagsbetreuung nur mit einem negativen Test erlaubt. Ein zuhause durchgeführter Schnelltest reicht nicht aus.

Kitas:

  • Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung und organisierte Spielgruppen für Kinder sind geschlossen. Es gilt Notbetreuung.

► Aufgrund der aktuellen Änderung der Bay. IfSMV (https://www.verkuendung-bayern.de/baymbl/2021-287/) entfällt die Pflicht zur wöchentlichen Bekanntmachung der 7-Tages-Inzidenz für die Festlegung des Betriebs von Schulen und Kitas. Die bisherigen Regelungen gelten weiter fort. 

 


 


 

Allgemeine Kontaktbeschränkungen:

 

In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz von unter 35 können die Möglichkeiten zu privaten Zusammenkünften erweitert werden auf den eigenen und zwei weitere Haushalte mit zusammen maximal zehn Personen

Liegt die 7-Tage-Inzidenz zwischen 35 und 100 sind private Zusammenkünfte des eigenen Haushalts mit einem weiteren Haushalt möglich, jedoch auf maximal fünf Personen beschränkt.

Steigt die 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen auf über 100, wird die Möglichkeit zu privaten Zusammenkünften ab dem zweiten darauffolgenden Werktag wieder auf den eigenen Haushalt und eine weitere Person beschränkt (Notbremse).

Kinder bis 14 Jahre werden dabei jeweils nicht mitgezählt.


 

Nächtliche Ausgangssperre:

 

In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die 7-Tage-Inzidenz an drei Tagen hintereinander den Wert 100 überschreitet, ist von 22 Uhr bis 5 Uhr der Aufenthalt außerhalb einer Wohnung untersagt, es sei denn dies ist begründet aufgrund: 

1. eines medizinischen oder veterinärmedizinischen Notfalls oder anderer medizinisch unaufschiebbarer Behandlungen,
2. der Ausübung beruflicher oder dienstlicher Tätigkeiten oder unaufschiebbarer Ausbildungszwecke,
3. der Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts,
4. der unaufschiebbaren Betreuung unterstützungsbedürftiger Personen und Minderjähriger,
5. der Begleitung Sterbender,
6. von Handlungen zur Versorgung von Tieren oder
7. von ähnlich gewichtigen und unabweisbaren Gründen.

Wird der Inzidenzwert an fünf aufeinander folgenden Tagen unterschritten entfällt die Ausgangssperre ab dem übernächsten Tag. Dies wird vom Landratsamt öffentlich gemacht.

Wichtig! Für alle inzidenzabhängigen Regelungen gilt:

Überschreitet in einem Landkreis an drei aufeinander folgenden Tagen die vom RKI veröffentlichte 7-Tage-Inzidenz den für die Regelung maßgeblichen Schwellenwert, treten die entsprechenden Maßnahmen ab dem übernächsten darauf folgenden Tag in Kraft.

Unterschreitet in einem Landkreis an fünf aufeinander folgenden Tagen die 7-Tage-Inzidenz den für die Regelung maßgeblichen Schwellenwert, treten die entsprechenden Maßnahmen ab dem übernächsten darauf folgenden Tag außer Kraft.

Das wird jeweils vom Landratsamt bekannt gemacht.


 

FFP2-Maskenpflicht

 

Der Ministerrat hat am 12. Januar 2021 beschlossen, dass ab 18. Januar 2021 im Öffentlichen Personennahverkehr und im Einzelhandel eine Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken gilt. Hinsichtlich der FFP2-Masken sind auch vergleichbare Schutzklassen wie KN95 zugelassen. Zudem ist die FFP2-Maskenpflicht nur für die Kunden und nicht für Angestellte im Einzelhandel geplant. Ausgenommen von der FFP2-Maskenpflicht sind Kinder bis einschließlich 14 Jahren. Häufig gestellte Fragen und Antworten zu der FFP2-Maskenpflicht finden Sie untenstehend in unseren FAQs zu den aktuell geltenden Regelungen.

In vollstationären Einrichtungen der Pflege, in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung und in Altenheimen und Seniorenresidenzen gilt beim Kontakt mit Bewohnern eine FFP2- Maskenpflicht auch für das Personal.

Die umfassende Maskenpflicht gilt weiterhin, unter anderem.


 

Handels- und Dienstleistungsbetriebe

 

Inzidenzunabhängig öffnen dürfen weiterhin folgende Geschäfte: Lebensmittelhandel inklusive Direktvermarktung, Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Kfz-Werkstätten, Fahrradwerkstätten, Banken und Sparkassen, Versicherungsbüros, Pfandleihhäuser, Filialen des Brief- und Versandhandels, Reinigungen und Waschsalons, der Verkauf von Presseartikeln, Buchhandlungen, Blumenfachgeschäfte, Gartenmärkte, Tierbedarf und Futtermittel sowie der Großhandel. Der Verkauf von Waren, die über das übliche Sortiment des jeweiligen Geschäfts hinausgehen, ist untersagt.

Es gilt:

Ladengeschäfte der körperfernen Dienstleistungsbetriebe und der Handwerksbetriebe dürfen inzidenzunabhängig unter den für Ladengeschäfte geltenden allgemeinen Maßgaben öffnen.

 

Für alle anderen Geschäfte abseits des täglichen Bedarfs gilt:

Bei einer Inzidenz unter 50 ist die Öffnung von Ladengeschäften mit Kundenverkehr unter den oben genannten Voraussetzungen zulässig.

Bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 ist das Einkaufen mit vorheriger Terminvereinbarung („Click & Meet") zulässig. Hier gilt die Maßgabe, dass die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kunden nicht höher ist als ein Kunde je 40 m2 der Verkaufsfläche ist. Der Betreiber hat die Kontaktdaten der Kunden zu erheben. 

Liegt die Inzidenz zwischen 100 und 150, ist „Click & Meet“ weiterhin zulässig – allerdings nur unter Vorlage eines negativen Testergebnisses (maximal 24 Stunden alter PCR-Test, POC-Antigentest oder Selbsttest). Alternativ können Einzelhändler ihren Kunden vor Ort auch Schnelltests anbieten oder mit ihnen einen Selbsttest „unter Aufsicht“ durchführen. Bis derartige Selbsttests mit digitalen Nachweisen kombiniert werden können, müssen Kunden für jedes Geschäft, das sie betreten möchten, aufs Neue einen Selbsttest machen.

Sobald die Inzidenz über 150 liegt, ist nur noch das Abholen vorbestellter Waren („Click and Collect“) erlaubt.

 

Dienstleistungen der Friseure und der Fußpflege sind inzidenzunabhängig erlaubt. Ab einer Inzidenz von 100 sind Besuche bei Friseuren und der Fußpflege jedoch nur mit negativem Testergebnis zulässig (Anmerkung: Als Testungen gelten höchstens 24 Stunden alte PCR-Tests, POC-Antigentests oder Selbsttests. Letztere müssen im Vier-Augen-Prinzip vor Ort durchgeführt werden. Die Selbsttests können entweder dem Kunden gestellt werden oder der Kunde bringt einen unbenutzten Test mit und macht diesen dann vor Ort.). Für Kunden gilt eine FFP2-Maskenpflicht

Praxen, in denen medizinische, therapeutische und pflegerische Leistungen erbracht oder medizinisch notwendige Behandlungen angeboten werden, sind zulässig.

Ab 10. Mai: Öffnung von allen körpernahen Dienstleistungen bei 7-Tage-Inzidenz unter 100 

 

Hier finden Sie die FAQ des Bayerischen Gesundheitsministeriums zur Corona-Krise und Wirtschaft:

FAQ Krise und Wirtschaft

 



Kitas und Schulen:

 

Aufgrund der aktuellen Änderung der Bay. IfSMV (https://www.verkuendung-bayern.de/baymbl/2021-287/) entfällt die Pflicht zur wöchentlichen Bekanntmachung der 7-Tages-Inzidenz für die Festlegung des Betriebs von Schulen und Kitas. Die bisherigen Regelungen gelten weiter fort. 

Liegt der Inzidenzwert bei über 100, lernen Schüler im Distanzunterricht von zu Hause aus – mit Ausnahme der Abschlussklassen (+ Jahrgangsstufe 11 an Gymnasien und Fachoberschulen + Jahrgangsstufe 4) für die Präsenz- bzw. Wechselunterricht gilt.

Als Voraussetzung für die Teilnahme am Präsenzunterricht gilt ein negatives Testergebnis  in der Schule per Schnell- oder Selbsttest. Bisher war diese Testpflicht nur für eine Inzidenz von über 100 geplant, jetzt gilt sie generell. Lehrkräfte und andere an Schulen tätige Personen müssen sich ebenfalls testen lassen. Alternativ gilt auch ein negatives Testergebnis aus einem Testzentrum oder einer Apotheke. Die Testpflicht gilt außerdem auch für eine etwaige Notbetreuung.

Ab 10. Mai: zusätzlich Präsenz-/Wechselunterricht in Klasse 1-3 Grundschulstufe sowie 5./6. Klasse Förderschule bei 7-Tage-Inzidenz unter 165

Ab 07. Juni: Präsenz-/Wechselunterricht in weiterführenden Schulen bei 7-Tage-Inzidenz unter 165



Gastronomie:
 

Gastronomiebetriebe jeder Art einschließlich Betriebskantinen sind untersagt.

In der Gastronomie sind weiterhin nur die Abgabe und Lieferung mitnahmefähiger Speisen und Getränke zulässig. Bei der Abgabe von Speisen und Getränken ist ein Verzehr vor Ort untersagt.

Für das Personal, soweit es in Kontakt mit Kunden kommt, gilt Maskenpflicht in den Verkaufsräumen, auf dem Verkaufsgelände, in den Eingangs- und Warteflächen vor den Verkaufsräumen und auf den zugehörigen Parkplätzen und für die Kunden und ihre Begleitpersonen FFP2-Maskenpflicht; soweit in Kassen- und Thekenbereichen von Ladengeschäften durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist, entfällt die Maskenpflicht für das Personal.

Der Betrieb von nicht öffentlich zugänglichen Betriebskantinen ist ausnahmsweise unter folgenden Voraussetzungen zulässig:

  1. Der Verzehr von Speisen und Getränken vor Ort ist für die Betriebsabläufe zwingend erforderlich.
  2. Ein Mindestabstand von 1,5 m ist zwischen allen Gästen, die nicht zu demselben Hausstand gehören, gewährleistet.
  3. Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.

Ab 10. Mai: Erleichterungen für Außengastronomie bei 7-Tage-Inzidenz unter 100 bzw. 50



Veranstaltungen und Gottesdienste:
 

Veranstaltungen aller Art sind untersagt, ausgenommen sind verfassungsrechtlich geschützte Bereiche (z. B. Gottesdienste, Versammlungen nach dem Bayerischen Versammlungsgesetz). Durchgängige Maskenpflicht besteht für alle Beteiligten auch bei sämtlichen Versammlungen nach dem Bayerischen Versammlungsgesetz. Bei Gottesdiensten in Kirchen, Synagogen und Moscheen sowie Treffen anderer Glaubensgemeinschaften muss ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Teilnehmern eingehalten werden. Das gilt auch für Gottesdienste im Freien. Daraus ergibt sich dann je nach Raumgröße oder Veranstaltungsfläche die maximal zulässige Personenzahl.

Landesweit besteht bei allen Gottesdiensten Maskenpflicht am Platz sowie ein Verbot des Gemeindegesangs. Im Gottesdienst besteht für die Besucher FFP2-Maskenpflicht sowie bei Gottesdiensten, die mehr als zehn Teilnehmer erwarten lassen, eine Anzeigepflicht bei der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde, sofern keine generellen Absprachen getroffen wurden. Großveranstaltungen Messen, Kongresse und Tagungen sind untersagt. 



Tourismus:


In Hotels, Ferienwohnungen, Jugendherbergen und auf Campingplätzen dürfen keine Touristen übernachten. Einchecken können ausschließlich Geschäftsreisende. Touristische Busreisen, der Betrieb von Seilbahnen, die Fluss- und Seenschifffahrt im Ausflugsverkehr sowie touristischer Bahnverkehr und Flusskreuzfahrten sind verboten.

Ab 21. Mai: Öffnung von touristischen Angeboten bei 7-Tage-Inzidenz unter 100 



Altenheime, Seniorenresidenzen, Pflege- und Behinderteneinrichtungen:

 

Für Altenheime und Seniorenresidenzen, Pflege- und Behinderteneinrichtungen gilt:



Sport: 

 

Die Sportausübung ist wie folgt zulässig:

Der Wettkampf- und Trainingsbetrieb der Berufssportler sowie der Leistungssportler der Bundes- und Landeskader ist unter folgenden Voraussetzungen zulässig:

Der Betrieb und die Nutzung von Sportplätzen, Fitnessstudios, Tanzschulen und anderen Sportstätten ist nur unter freiem Himmel zulässig. 

Ab 10. Mai: Erleichterungen für Sport bei 7-Tage-Inzidenz unter 100 bzw. 50



Freizeiteinrichtungen:

 

Der Betrieb von Freizeitparks und vergleichbaren ortsfesten Freizeiteinrichtungen ist untersagt. Spielplätze unter freiem Himmel sind für Kinder nur in Begleitung von Erwachsenen geöffnet. Die begleitenden Erwachsenen sind gehalten, jede Ansammlung zu vermeiden und wo immer möglich auf ausreichenden Abstand der Kinder zu achten. Die Öffnung und der Betrieb von Badeanstalten, Hotelschwimmbädern sowie Saunen ist untersagt. Untersagt sind Institutionen und Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung zuzuordnen sind. Dazu gehören: Theater, Opern, Konzerthäuser und ähnliche Einrichtungen, Kinos, Freizeitparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen, Schwimm- und Spaßbäder, Saunen, Thermen, Fitnessstudios, Wellnesseinrichtungen, Museen und vergleichbare Einrichtungen.

Autokinos werden inzidenzunabhängig zugelassen. Voraussetzung ist jeweils ein ausreichendes Infektionsschutzkonzept des Betreibers. Für die Besucher besteht außerhalb von Kraftfahrzeugen auf dem Gelände FFP2-Maskenpflicht.

Die Außenbereiche zoologischer und botanischer Gärten dürfen auch oberhalb einer 7-Tage-Inzidenz von 100 unter folgenden Voraussetzungen öffnen: Schutz- und Hygienekonzepte, höchstens 24 Stunden alter Test für alle Besucher ab 6 Jahren, FFP2-Maskenpflicht, Kontaktdaten.

Ab 10. Mai: Erleicherungen für Kultur- und Freizeiteinrichtungen bei 7-Tage-Inzidenz unter 100 bzw. 50


FAQs zu den aktuell geltenden Einreiseregelungen:

Die Einreise nach Deutschland muss digital angemeldet werden (www.einreiseanmeldung.de). Weitere Infos auch unter: https://www.lra-mue.de/buergerservice/formulare-egovernment/gesundheitsamt/digitale-einreiseanmeldung.html 

Ein negativer Covid-19-Test, der bei Einreise entweder maximal 48 Stunden alt ist oder direkt nach Einreise durchgeführt wird, muss innerhalb von 48 Stunden nach der Einreise an corona-ausland@lra-mue.de gesandt werden.

Achtung: Bei Hochinzidenz- und Virusvariantengebieten muss der Test zwingend vor der Einreise durchgeführt worden sein und uns innerhalb von 24 Stunden übersandt werden.

Ausnahmen von der Testpflicht und weitere Informationen hierzu finden Sie unter https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/faq-reisen-1735032

Die Quarantänezeit für Einreisende, die sich innerhalb von zehn Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet /Hochinzidenzgebiet aufgehalten haben, beträgt 10 Tage. Die Quarantänedauer kann mit einem zweiten negativen Covid-19-Test am fünften Tag nach Einreise verkürzt werden. Die Mindestquarantänezeit beträgt daher auf jeden Fall 5 Tage.

Achtung: Bei Einreisen aus Virusvariantengebieten beträgt die Quarantäne 14 Tage und kann nicht verkürzt werden!

Von der Quarantänepflicht ausgenommen sind unter anderem:

  • seit mindestens 14 Tagen abschließend geimpfte Personen
  • Genesene Personen (mit PCR-Nachweis maximal sechs Monate und mindestens 28 Tage alt)
  • Personen, die einreisen aufgrund des Besuchs von Verwandten ersten oder zweiten Grades oder des Ehegatten / Lebenspartners
  • Pendler mit Wohnsitz in Bayern (Grenzpendler) oder mit Wohnsitz in einem Risikogebiet (Grenzgänger). Die zwingende Notwendigkeit ist durch den Arbeitgeber oder Auftraggeber, bei Studenten und Schülern von der Hochschule bzw. Schule zu bescheinigen.
  • Nachweislich dringend notwendige und unaufschiebbare berufliche Einreisen unter fünf Tagen 

Dies gilt nicht bzw. nur sehr eingeschränkt für Einreisen aus Virusvariantengebieten!

 

Die Testpflicht bei Einreise (Bundesgesetz) ist unabhängig von der bayerischen Einreise-Quarantäneverordnung. Daher führt der negative Test nicht zu einer Befreiung von der Quarantäne.

Personen, die beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren, sind von der Quarantänepflicht ausgenommen.

Allerdings können diese Personen einer Test- und Nachweispflicht unterliegen.

Aktuelle Informationen finden Sie immer bei den FAQ des bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege unter https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/haeufig-gestellte-fragen/