Aktuelle Regelungen

Corona Hotline
  • Für medizinische Fragen (wie z.B. Corona-Tests) Tel: 08631/699 - 330 (erreichbar von Mo.-Do.: 8 bis 16 Uhr; Fr.: 8 bis 13 Uhr) oder per E-Mail unter corona-hotline@lra-mue.de
  • Für Fragen rund um die Infektionsschutz maßnahmenverordnung Tel: 08631/699-407 
    (erreichbar von Mo.-Do.: 8 bis 14 Uhr; Fr.: 8 bis 13 Uhr)  oder per E-Mail unter gesundheitsrecht@lra-mue.de

 

Aktuelle Regelungen (Stand 27.01.2021):

 

Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte:

Private Zusammenkünfte, an denen Personen teilnehmen, die nicht geimpft oder genesen sind, können nur mit dem Angehörigen des eigenen Hausstands sowie maximal zwei Angehörigen eines weiteren Hausstandes (unabhängig von ihrem Impf- oder Genesenenstatus) stattfinden. Personen unter 14 Jahren hingegen bleiben weiterhin außer Betracht.

Kontaktbeschränkungen für Geimpfte:

Für private Zusammenkünfte, an denen ausschließlich Geimpfte und Genesene teilnehmen, gilt eine Personenobergrenze von zehn Personen, Personen unter 14 Jahren bleiben dabei außer Betracht. Die Kontaktbeschränkungen gelten nicht für private Zusammenkünfte in der Gastronomie, hingegen schon für geschlossene Gesellschaften in der Gastronomie. 

Die Kontaktbeschränkungen gelten nicht für berufliche und dienstliche Tätigkeiten.


Erleichterungen für geboosterte Personen bei 2G plus:

Wer nach seiner vollständigen Immunisierung, also zwei Impfungen oder Genesen plus eine Impfung, eine weitere Auffrischungsimpfung erhalten hat („Booster“), hat auch ohne einen ergänzenden Test Zugang zu Bereichen, die nach 2G plus zugangsbeschränkt sind. Auch Personen, die nach zweimaliger Impfung eine Infektion mit dem Coronavirus überstanden haben, gelten als geboostert. Die Auffrischungsimpfung ersetzt den Test.

Ausgenommen sind z. B. Testnotwendigkeiten in Krankenhäusern sowie Alten- und Pflegeheimen.

 


Geimpft, genesen und zusätzlich getestet (2G plus):

Zutritt haben hier Geimpfte, Genesene und Personen unter 14 Jahren unter Vorlage eines zusätzlichen Testnachweises. Noch nicht eingeschulte Kinder sowie Schüler und Schülerinnen gelten dabei als getestet. Personen mit medizinischer Kontraindikation können unter Vorlage eines Attestes und eines aktuellen PCR-Tests Zutritt zur Einrichtung erhalten. Minderjährige Schüler und Schülerinnen erhalten Zugang zur aktiven Ausübung von sportlichen, musikalischen oder schauspielerischen Aktivitäten sowie der außerschulischen Bildung im Rahmen der Jugendarbeit. Personen, die eine Auffrischimpfung erhalten haben, sind ab dem 15. Tag nach der 3. Impfung von der Testpflicht befreit. Die folgenden Veranstaltungen und Einrichtungen unterliegen der 2G plus Regelung:

  • Veranstaltungen außerhalb privater Räumlichkeiten
  • Sportstätten zur praktischen Sportausübung in geschlossenen Räumen
  • Zuschauer von Sportveranstaltungen
  • Fitnessstudios, Tanzschulen
  • Kulturveranstaltungen
  • Freizeiteinrichtungen
  • Tagungen und Kongresse
  • Messen und Ausstellungen

Geimpft oder genesen (2G):

Zutritt haben hier Geimpfte, Genesene und Personen unter 14 Jahren. Personen mit medizinischer Kontraindikation können unter Vorlage eines Attestes und eines aktuellen PCR-Tests Zutritt zur Einrichtung erhalten. Minderjährige Schüler und Schülerinnen erhalten Zugang zu Gastronomie, den körpernahen Dienstleistungen, der aktiven Ausübung von sportlichen Aktivitäten sowie der Beherbergung. Die folgenden Veranstaltungen und Einrichtungen unterliegen der 2G Regelung:

  • Gastronomie
  • Beherbergung
  • Hochschulen 
  • Bibliotheken und Archive
  • Sportstätten (im Außenbereich)
  • Öffentliche und private Veranstaltungen (im Außenbereich)
  • Zoos, botanische Gärten, Freizeitparks etc. (im Außenbereich)
  • Skilifte und Seilbahnen
  • Außerschulische Bildungsangebote
  • Körpernahe Dienstleistungen (Friseur, Kosmetikstudios, etc.)

Handlungs- und Dienstleistungsbetriebe:

In Betrieben des Groß- und Einzelhandels sowie in Dienstleistungs- und Handwerksbetrieben mit Kundenverkehr ist ein Mindestabstand von 1,5m zwischen den Kunden zu ermöglichen. Die Anzahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kunden hat nicht höher zu sein als ein Kunde je 10 m² der Verkaufsfläche.

 


Regelungen für Beschäftigte:

Beschäftigte, die im Rahmen ihrer Tätigkeit Kontakt zu anderen Personen (z.B. Mitarbeiter, Kunden) haben, dürfen Arbeitsstätten nur noch unter der Einhaltung der 3G Regelung betreten. Beschäftigte müssen also einen Impf-, Genesenen oder aktuellen Testnachweis mit sich führen oder beim Arbeitgeber hinterlegt haben. Ungeimpfte, nichtgenesene Beschäftigte dürfen die Arbeitsstätte lediglich ohne Testnachweis betreten, wenn Sie unmittelbar vor Dienstantritt ein Testangebot des Arbeitgebers wahrnehmen.

Personen, die nicht geimpft oder genesen sind, müssen insofern für den Zutritt zur Betriebsstätte einen Nachweis über eine aktuelle Antigenschnelltestung verfügen (PCR-Testung 48 h gültig).

Für Beschäftigte gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske im Rahmen der arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen.


Maskenpflicht:

In Gebäuden und geschlossenen Räumen gilt grundsätzlich eine FFP2-Maskenpflicht. Im ÖPNV und im Fernverkehr gilt die Maskenpflicht, altersabhängig FFP2 oder medizinische Maske ausnahmslos.

Unter freiem Himmel besteht Maskenpflicht bei Veranstaltungen nach § 4 der 15. BayIfSMV.

Davon ausgenommen sind:

  • Privaträume
  • Kinder unter sechs Jahren
  • Personen, denen das Tragen einer Maske aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist unter Vorlage eines Attests
  • jeder feste Sitz- oder Stehplatz unter Einhaltung des Mindestabstands zu anderen festen Plätzen, die nicht mit eigenen Haushaltsangehörigen besetzt sind
  • Dienstleistungen, soweit die Art der Leistung sie nicht zulässt

Von der FFP2-Maskenpflicht ausgenommen bleiben Schulen und der Arbeitsplatz. Kinder/Jugendliche vom sechsten bis zum 16. Geburtstag müssen eine medizinische Maske tragen.

Für Beschäftigte gelten wie bisher auch die arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen.


Kontaktdatenerfassung:

Die Kontaktdatenerhebung ist auf Schwerpunktbereiche mit hohem Risiko für Mehrfachansteckungen (spreading) beschränkt.

Das sind:

  • Veranstaltungen ab 1.000 Personen in Gebäuden, geschlossenen Räumlichkeiten, Stadien 
  • körpernahe Dienstleistungen
  • Gemeinschaftsunterkünfte (z. B. Schlafsäle in Jugendherbergen )

In allen anderen Bereichen entfällt die Kontaktdatenerhebung.



Gastronomie:

Zutritt zur Gastronomie (im Innen- und Außenbereich) haben Geimpfte, Genesene und Personen unter 14 Jahren. Personen mit medizinischer Kontraindikation können unter Vorlage eines ärztlichen Attestes und eines maximal 48 Stunden alten PCR-Tests ebenfalls Zutritt erhalten. Zudem können minderjährige Schülerinnen und Schüler unter Vorlage eines Schülerausweises zugelassen werden.

Gastronomische Angebote dürfen zwischen 22 Uhr und 5 Uhr nicht zur Verfügung gestellt werden (Sperrstunde). Die Abholung und Lieferung von Speisen ist immer zulässig.

In der Gastronomie gelten die allgemeinen Kontaktbeschränkungen nicht (Ausnahme: geschlossene Gesellschaften!).

In geschlossenen Räumen darf nicht getanzt werden.


Geimpft, genesen, oder getestet (3G):

Für die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs und des öffentlichen Personenfernverkehrs, für die Nutzung des touristischen Bahn- und Reisebusverkehrs sowie für Verkehrsmittel des Luftverkehrs gilt die 3G Regelung. Ausgenommen davon sind Schülerinnen und Schüler sowie Kinder unter sechs Jahren. Diese Ausnahme gilt gem. § 28b Abs. 5 Nr. 1 IfSG nicht während den Schulferien.

Im ÖPNV und im Fernverkehr gilt die Maskenpflicht, altersabhängig FFP2 oder medizinische Maske. Davon ausgenommen sind Kinder unter sechs Jahren und Personen, denen das Tragen einer Maske aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist (unter Vorlage eines Attests). Kinder/Jugendliche vom sechsten bis zum 16. Geburtstag müssen eine medizinische Maske tragen. Ab dem 16. Geburtstag gilt die FFP2-Maskenpflicht.

NEU seit 27.01.2021: Die 3G-Regel gilt nun ergänzend auch für den Zugang zu Meisterkursen sowie Fahrschulen in geschlossenen Räumen. 


Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen:

Beschäftigte und Besucher (Patienten ausgenommen) dürfen unabhängig von ihrem Impf- oder Genesenenstatus Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen lediglich mit einem aktuellen Testnachweis betreten. Für geimpfte und genesene Beschäftigte sind drei Testungen pro Woche ausreichend.  Kinder unter 6 Jahren gelten dabei als getestet. Darunter fallen die folgenden Einrichtungen:

  • Krankenhäuser,
  • Einrichtungen für ambulantes Operieren,
  • Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt, wobei Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen auch dann umfasst sind, wenn dort keine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt
  • Dialyseeinrichtungen,
  • Tageskliniken,
  • Entbindungseinrichtungen,
  • Behandlungs- oder Versorgungseinrichtungen, die mit den zuvor genannten Einrichtungen vergleichbar sind.
  • Arztpraxen, Zahnarztpraxen,
  • Praxen sonstiger humanmedizinischer Heilberufe,
  • Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes, in denen medizinische Untersuchungen, Präventionsmaßnahmen oder ambulante Behandlungen durchgeführt werden,
  • ambulante Pflegedienste, die ambulante Intensivpflege in Einrichtungen, Wohngruppen oder sonstigen gemeinschaftlichen Wohnformen erbringen
  • Rettungsdienste.,
  • voll- oder teilstationäre Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen oder vergleichbare Einrichtungen     (z. B. Pflegeeinrichtungen, besondere Wohnformen für Menschen mit Behinderungen, Werkstätten für behinderte Menschen),
  • sowie vergleichbare ambulante Pflegedienste und Unternehmen.

Jahresmärkte

Jahresmärkte sind untersagt. 


Schulen:

In den Schulen gilt eine Maskenpflicht im Schulgebäude. Die Maskenpflicht gilt auch am Platz und unabhängig vom Mindestabstand. Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 4 können eine textile Mund-Nasen-Bedeckung tragen, alle übrigen Schüler müssen medizinische Gesichtsmasken tragen.


Kindertageseinrichtungen, organisierte Spielgruppen:

Die Betreuung der Kinder muss in festen Gruppen erfolgen.


Gottesdienste und Versammlungen i.S.d. Art. 8 GG:

Der Veranstalter kann zwischen zwei Möglichkeiten wählen:

  • Einhaltung der 3G-Regel: keine Beschränkung der Personenzahl
  • Keine Anwendung 3G-Regel: Beschränkung der Personenzahl nach Platzangebot

Reitanlagen:

Für Ställe bestehen keine Zugangsbeschränkungen. Reithallen / Reitplätze dürfen unter Beachtung der 2G plus Regelung zum Reitsport (auch Unterricht) und zur Bewegung der Tiere genutzt werden. Auf Reitplätzen unter freiem Himmel und zur zwingend notwendigen Bewegung der Pferde gilt 2G, ein zusätzlicher Test ist hierbei nicht erforderlich. Minderjährige Schüler und Schülerinnen erhalten Zugang im Rahmen der eigenen Sportausübung auch ohne weitere Nachweise.


Rahmenkonzepte

 


Wichtig! Für alle inzidenzabhängigen Regelungen gilt:

 

Überschreitet in einem Landkreis die vom RKI veröffentlichte 7-Tage-Inzidenz den für die Regelung maßgeblichen Schwellenwert, treten die entsprechenden Maßnahmen ab dem darauf folgenden Tag in Kraft.

Unterschreitet in einem Landkreis an fünf aufeinander folgenden Tagen die 7-Tage-Inzidenz den für die Regelung maßgeblichen Schwellenwert, treten die entsprechenden Maßnahmen ab dem darauf folgenden Tag außer Kraft.

Das wird jeweils vom Landratsamt bekannt gemacht.


 

FAQs zu den aktuell geltenden Einreiseregelungen

 

Bitte beachten Sie, dass das Gesundheitsamt Mühldorf a. Inn keine Auskünfte zu Einreisen in andere Länder geben kann! Bitte informieren Sie sich bei den Behörden der entsprechenden Länder oder auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit

 

Wer sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise nach Deutschland in einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet aufgehalten hat, muss sich im Vorfeld über das Portal www.einreiseanmeldung.de anmelden.

Ausnahmen von der Anmeldepflicht und weitere Informationen hierzu finden Sie unter: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/gesetze-und-verordnungen/guv-19-lp/coronaeinreisev.html#c21882

Wer sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise nach Deutschland in einem Hochrisikogebiet aufgehalten hat, muss grundsätzlich für zehn Tage in häusliche Quarantäne. Hier ist eine vorzeitige Beendigung der Quarantäne durch negativen Test, Impfnachweis oder Genesenennachweis möglich.

Nach Aufenthalt in einem Hochrisikogebiet kann der Test zur Quarantänebefreiung erst nach fünf Tagen durchgeführt werden. Der Impfnachweis oder Genesenenachweis kann jedoch auch hier schon früher vorgelegt werden. Bitte senden Sie die Nachweise zur Beendigung der Quarantäne an corona-ausland@lra-mue.de .

Achtung: Bei Einreisen aus Virusvariantengebieten beträgt die Quarantänedauer 14 Tage und kann nicht verkürzt werden! Zusätzlich ist zur Beendigung der Quarantäne an Tag 14 ein PCR-Test notwendig!

Über einen Testnachweis, einen Genesenennachweis oder einen Impfnachweis müssen alle Personen, die das sechste Lebensjahr vollendet haben, bei Einreise in die Bundesrepublik Deutschland verfügen!

Ausnahmen gibt es nur zum Beispiel für Durchreisende, Transporteure und Grenzpendler/ Grenzgänger. Details entnehmen Sie bitte der Coronavirus-Einreiseverordnung https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/gesetze-und-verordnungen/guv-19-lp/coronaeinreisev.html

Von der Anmeldepflicht und der Quarantänepflicht sind auch ohne Vorlage eines negativen Testergebnisses unter anderem Personen befreit, die

  • durch ein Risikogebiet lediglich durchgereist sind und dort keinen Zwischenaufenthalt hatten,
     
  • zur Durchreise in die Bundesrepublik Deutschland einreisen und die Bundesrepublik Deutschland auf schnellstem Wege wieder verlassen, um die Durchreise abzuschließen
     
  • bei Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte als Transportpersonal in die Bundesrepublik Deutschland einreisen, (das gilt nicht bei Aufenthalten von mehr als 72 Stunden, wenn sich die Betroffenen innerhalb der letzten zehn Tage in einem Virusvarianten Gebiet aufgehalten haben)
     
  • sich im Rahmen des Grenzverkehrs weniger als 24 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder für bis zu 24 Stunden in die Bundesrepublik Deutschland einreisen (Kleiner Grenzverkehr) ->nicht bei Virusvariantengebieten!
     
  • Grenzpendler oder Grenzgänger sind, (das gilt nach Aufenthalt in einem Virusvariantengebiet nur, wenn die Tätigkeit für die Aufrechterhaltung betriebliche Abläufe dringend erforderlich und unabdingbar ist)


Grenzpendler ist eine Person, die in der Bundesrepublik Deutschland ihren Wohnsitz hat und die sich zwingend notwendig zum Zwecke ihrer Berufsausübung, ihres Studiums oder ihrer Ausbildung an ihre Berufsausübungs-, Studien- oder Ausbildungsstätte in ein Risikogebiet begibt und regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich, an ihren Wohnsitz zurückkehrt, oder diejenige sorgeberechtigte Person oder Betreuungsperson, die einen Grenzpendler zu ihrer Berufsausübungs-, Studien- oder Ausbildungsstätte bringt oder sie dort abholt.

Grenzgänger ist eine Person, die in einem Risikogebiet ihren Wohnsitz hat und die sich zwingend notwendig zum Zwecke ihrer Berufsausübung, ihres Studiums oder ihrer Ausbildung in die Bundesrepublik Deutschland begibt und regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich, an ihren Wohnsitz zurückkehrt, oder diejenige sorgeberechtigte Person oder Betreuungsperson, die einen Grenzgänger zu ihrer Berufsausübungs-, Studien- oder Ausbildungsstätte bringt oder sie dort abholt.


 

Nur von der Quarantänepflicht (aber nicht von der Anmeldepflicht) sind unter anderem Personen mit einem negativen Testnachweis befreit,
 

  • deren Tätigkeit unabdingbar ist für die Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit des Gesundheitswesens, insbesondere Ärzte, Pflegekräfte, unterstützendes medizinisches Personal und Betreuungspersonal,
     
  • sich für bis zu fünf Tage zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich veranlasst, wegen ihrer Ausbildung oder ihres Studiums in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder in die Bundesrepublik Deutschland einreisen,
     
  • zum Zwecke einer mindestens dreiwöchigen Arbeitsaufnahme in die Bundesrepublik Deutschland einreisen, wenn am Ort ihrer Unterbringung und ihrer Tätigkeit in den ersten zehn Tagen nach ihrer Einreise gruppenbezogen betriebliche Hygienemaßnahmen und Vorkehrungen zur Kontaktvermeidung außerhalb der Arbeitsgruppe ergriffen werden, die einer Absonderung vergleichbar sind, das Verlassen der Unterbringung nur zur Ausübung ihrer Tätigkeit gestattet ist, und der Arbeitgeber die Arbeitsaufnahme vor ihrem Beginn bei der zuständigen Behörde anzeigt und die ergriffenen Maßnahmen dokumentiert.
     

Achtung: Die Ausnahmen gelten nicht bei Virusvariantengebieten!

Personen, die beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren, sind von der Quarantänepflicht ausgenommen.

Allerdings können diese Personen einer Test- und Nachweispflicht unterliegen.