Firmeneigene Photovoltaikanlage, europaweites Pfandsystem für Kabeltrommeln und -spulen sowie naturnahe Gestaltung von Freiflächen: Die MEDI Kabel GmbH aus Waldkraiburg zeigt, wie nachhaltiges Wirtschaften in der Praxis funktionieren kann. Für dieses Engagement erhielt das Unternehmen nun zum wiederholten Male die Urkunde zum „Umwelt- und Klimapakt Bayern“. Landrat Max Heimerl überreichte die Auszeichnung im Rahmen eines Unternehmensbesuches an den Geschäftsführer Markus Kep. Damit ist der Betrieb offiziell für weitere drei Jahre zertifiziert.
„Der Klimawandel fordert uns alle heraus. Umso erfreulicher ist es, wenn Unternehmen wie MEDI Kabel Verantwortung übernehmen, Lösungen zur Ressourcenschonung erarbeiten und damit aktiv zum Umweltschutz beitragen“, lobte Landrat Max Heimerl bei der Übergabe.
Die MEDI Kabel GmbH ist seit 1987 in Waldkraiburg ansässig, beschäftigt rund 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und legt großen Wert auf die eigene Ausbildung. Das kontinuierlich wachsende Unternehmen gilt als wichtiger regionaler Arbeitgeber.
Um die Kriterien des Umwelt- und Klimapakts zu erfüllen, setzt MEDI Kabel auf einen innovativen Mix aus technischer Lösung und ökologischen Maßnahmen. Dazu zählen der Umstieg von einer fossilen Gasheizung auf Geothermie-Fernwärme im Werk 2 im Jahr 2025, eine eigene Photovoltaikanlage, elektrifizierte Flurförderfahrzeuge sowie ein europaweites Pfandsystem für Kabelspulen und -trommeln. Auch der Naturschutz kommt nicht zu kurz: Insgesamt 13 Bienenvölker haben auf dem Firmengelände ein Zuhause gefunden.
„MEDI Kabel beweist eindrucksvoll, dass wirtschaftlicher Erfolg und ökologische Verantwortung kein Widerspruch sind“, betonte der Landrat abschließend. „Die gelungene Kombination aus technischer Innovation und gelebtem Naturschutz macht das Unternehmen zu einem Vorbild für nachhaltiges Wirtschaften und zu einem starken Aushängeschild für den gesamten Landkreis.“
Mit dem aktuellen Umwelt- und Klimapakt arbeiten die Bayerische Staatsregierung und ihr Partner – die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. (vbw), der Bayerische Industrie- und Handelskammertag (BIHK) sowie der Bayerische Handwerkstag (BHT) – daran, Lösungen im Umgang mit herausragenden Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen zu entwickeln, um damit Umwelt- und Klimaschutz in Unternehmen und Betrieben voranzubringen.
Der Umwelt- und Klimapakt steht allen bayerischen Unternehmen und Betrieben - gleich welcher Größe - offen, schont Umwelt und Klima und macht teilnehmende Betriebe als Arbeitgeber attraktiver. Voraussetzung für eine Teilnahme ist gegenüber den gesetzlichen Vorgaben zusätzlich praktizierter, betrieblicher Umweltschutz. Eine Teilnahme kann online beantragt werden unter: https://www.umweltpakt.bayern.de/umwelt_klimapakt/mitmachen/index.htm
Die Teilnahme berechtigt zum Führen des Logos für jeweils drei Jahre und kann dann wieder neu beantragt werden.
Bei Fragen gibt Michaela Linner, Leiterin der Wirtschaftsförderung am Landratsamt Mühldorf a. Inn gerne Auskunft unter Tel. 08631/699-565 oder michaela.linnerlra-mue.de.

