Infektionsschutz und übertragbare Krankheiten

Seit 1. Januar 2001 ist das Infektionsschutzgesetz in Kraft. Es hat das bisher gültige Bundesseuchengesetz abgelöst. Gemäß Infektionsschutzgesetz sind eine Reihe von Krankheiten meldepflichtig an das Gesundheitsamt. Zur Meldung verpflichtet sind je nach Erkrankung der behandelnde Arzt, das feststellende Labor oder die Gemeinschaftseinrichtung, in der die Erkrankung auftritt.

Sinn und Zweck dieses Gesetzes ist es, übertragbaren Krankheiten beim Menschen vorzubeugen, Infektionen frühzeitig zu erkennen und die Weiterverbreitung zu verhindern.

Wird dem Gesundheitsamt eine Krankheit gemeldet, die der Meldepflicht unterliegt, nimmt ein Mitarbeiter des Gesundheitsamtes mit der erkrankten Person Kontakt auf. Wenn möglich telefonisch, falls dies nicht gelingt, wird schriftlich ein Termin für die telefonische Kontaktaufnahme mitgeteilt und in der Regel Informationsmaterial zur jeweiligen Krankheit zugeschickt.

Das Gesundheitsamt versucht, Ursache, Ansteckungsquelle und Beschwerdebild der Erkrankung zu ermitteln. Wenn nötig, können darüber hinaus zur Verhinderung einer Weiterverbreitung auch Schutzmaßnahmen empfohlen oder angeordnet werden. Schutzmaßnahmen kommen insbesondere dann in Betracht, wenn Personen betroffen sind, die im Lebensmittelbereich arbeiten oder bei Erkrankungen, die durch sogenannte Tröpfcheninfektion übertragbar sind, wie z. B. Tuberkulose.

Bei Personen, die eine Tuberkulose durchgemacht haben, muss über einen längeren Zeitraum regelmäßig der Befund kontrolliert werden. Es werden auch alle Kontaktpersonen untersucht.
Dadurch kann ein Neuauftreten der Erkrankung rechtzeitig erkannt und die Weiterverbreitung verhindert werden.

Laufend gehen Meldungen über Magen-Darm-Infekte ein mit Erregernachweis. Bei Auftreten in Gemeinschaftseinrichtungen wird entsprechendes Informationsmaterial verteilt. Mit Neuerkrankten erfolgt baldmöglichste Kontaktaufnahme, um nach der Ursache zu suchen und eine Weiterverbreitung zu verhindern.


Ansprechpartner/-innen:

 

Frau Monika Adamhuber

 

Frau Daniela Lasner

 

Herr Detlef Vormwald-Kaeppele


Ansprechpartnerinnen für Tuberkulose:

Frau Dr. Cornelia Erat

 

 

Frau Maria Pickal

 

Frau Regina Huber

 

Informationen und Formulare

Zum Betrachten benötigen Sie den Adobe Reader, den Sie hier herunterladen können, falls er noch nicht auf Ihrem Computer installiert ist.

http://www.gesetze-im-internet.de/ifsg/index.html

 

Meldepflichtige Krankheiten gemäß Infektionsschutzgesetz

Datenschutzhinweis für meldepflichtige Krankheiten gemäß §§ 6, 7, 8, 9 IfSG

 

Meldeformular für Ärzte nach §§ 6, 8, 9 IfSG

Es wurden Meldeformulare vom RKI erarbeitet. Hier steht Ihnen das Meldeformular für Bayern als pdf zur Verfügung.

Arztmeldebogen
 

In Bayern gilt zusätzlich eine ärztliche Meldepflicht für die Lyme-Borreliose. Das entsprechende Meldeformular können Sie hier herunterladen.

Meldeformular Lyme-Borreliose

 

Meldeformular für Labore nach §§ 7, 8, 9 IfSG

Es wurden Meldeformulare vom RKI erarbeitet. Hier steht Ihnen das Meldeformular für Bayern als Word Formular zur Verfügung.

ifsg Labormeldebogen
 

Meldeformular für Gemeinschaftseinrichtungen nach § 34 IfSG

Meldeformular nach § 34 IfSG Datenschutzhinweis zu Meldeformular gemäß § 34 IfSG

 

auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts (RKI) sind genaue Empfehlungen für die Wiederzulassung nach § 34 IfSG zu finden:

https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Wiederzulassung/Wiederzulassung_Tabelle.pdf?__blob=publicationFile

 

Meldeformulare nach dem IfSG

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit hat alle Meldeformulare im Internet aufgelistet.

Auf diese Seite gelangen Sie HIER

 

Informationen zu Infektionskrankheiten

Weiterführende Informationen zu einzelnen Infektionskrankheiten erhalten Sie HIER.

 

Informationen zu Kopfläusen

Informationen über Kopfläuse mit Elternerklärung

 

Hygiene

Weitere Informationen erhalten Sie HIER.