Spinnen

Häufig in Terrarien werden Vogelspinnen gehalten. Sie bewohnen in verschiedensten Arten die wärmeren Regionen der Erde, kommen aber sowohl in feuchten als auch trockenen Gebieten vor.

Der Lebensweise nach unterscheidet man Höhlen-, Boden- und Baumbewohner.

Daher variieren die Haltungsansprüche je nach Art sehr stark. Allgemein gültige Aussagen zur Haltung von Vogelspinnen können nicht getroffen werden. Jeder, der Spinnen pflegen will, muss sich vor dem Kauf sehr genau über die Haltungsansprüche seiner Pfleglinge informieren und im Zweifelsfall auf die Haltung bestimmter Arten verzichten.

Spinnen sind wechselwarm und können damit -im Gegensatz zu Säugetieren- ihre Körpertemperatur nicht selbst regeln, sondern sind auf Wärme von außen angewiesen.

Keine der Vogelspinnenarten hat eine gefährliche Giftwirkung. Ihr Biss ist mit dem Stich einer Biene zu vergleichen. Einige Arten zeigen jedoch auch systemische Wirkung (Muskelzittern, Lymphknotenschwellung etc.): Dazu gehören Spinnen der Gattung Poecilotheria sp., Selenocosmia sp., Pterinochilus sp., Stromatopelma sp.)

Es gibt jedoch einige lebensgefährlich giftige echte Spinnen (Schwarze Witwe, Trichternetzspinne, Kammspinne)

Faustregeln:

Die Haltung von giftigen Tieren ist in Bayern grundsätzlich verboten. Für Ausnahmen ist die jeweilige Gemeinde/Stadt zuständig.

Die Arten der Gattung Brachypelma stehen unter Artenschutz. Die Haltung dieser Tiere ist beim Landratsamt -Untere Naturschutzbehörde-, 
Frau Barbara Bauer, Tel.: 08631/699-324, E-mail: barbara.bauer@lra-mue.de anzumelden.

Welche Tierarten geschützt sind, ist in der Datenbank WISIA leicht zu ermitteln.