Biosicherheitsmaßnahmen in der Rinderhaltung

Biosicherheitsmaßnahmen nennt man alle Vorsorgemaßnahmen, die gegen eine Einschleppung von Tierseuchen und sonstigen Infektionskrankheiten gerichtet sind. Mit Wirkung vom 6.6.2017 ist ganz Deutschland EU-rechtlich als frei von der Infektion mit dem Bovinen Herpesvirus Typ 1 (BHV1) anerkannt („Art. 10-Region“). Der innerdeutsche Rinderhandel wird durch die bundesweite Harmonisierung des BHV1-Status wesentlich kostengünstiger und unkomplizierter. Diesen großen Erfolg gilt es nun besonders zu schützen.

Die Gefahr von Reinfektionen ist jedoch nicht gebannt. Durch verschiedene Übertragungswege kann es immer wieder zu einem Erregereintrag kommen. Die Konsequenzen für den betroffenen Betrieb und mögliche Kontaktbetriebe sind enorm. Meist kommen die Tierhalter unverschuldet in diese Lage. Es ist wichtig, dass alle Tierhalter zum Schutz des eigenen Tierbestandes weiterhin verantwortungsbewusst handeln. Das Schutzsystem kann nur greifen, wenn jeder Einzelne, der Kontakt zu Rindern hat, die Vorschriften der BHV1-Verordnung beachtet und die Hygiene im Alltag konsequent lebt.
 
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Merkblatt:
 
Merkblatt Biosicherheit