Für Termine im Landratsamt gilt die 3G-Regel

Aufgrund der 3G-Regelungen ist der Zugang zum Landratsamt Mühldorf a. Inn ab Mittwoch, 24.11., nur noch für geimpfte, genesene oder getestete Personen möglich. Für Termine im Haupthaus, den Außenstellen und den Bürgerbüros ist eine telefonische oder elektronische Terminvereinbarung erforderlich. Die Vereinbarung für Termine in der Führerscheinstelle und den Kfz-Zulassungsstellen ist über https://www.lra-mue.de/buergerservice/themenfelder/kfz-zulassung.html möglich . Diese sollte jeweils nur in dringenden Fällen persönlich wahrgenommen werden.

3. Bildungskonferenz des Landkreises Mühldorf a. Inn

28.11.2013

3. Bildungskonferenz des Landkreises Mühldorf a. Inn am 28.11.2013, von 14:00 – 17:00 Uhr im Ruperti-Gymnasium, Herzog-Friedrich-Straße 18, 84453 Mühldorf a. Inn

Am 28.11.2013 fand zum dritten Mal eine Bildungskonferenz im Landkreis Mühldorf a. Inn statt, diesmal im Hörsaal des Ruperti-Gymnasiums. Im Mittelpunkt der Konferenz stand der aktuelle Sonderbericht „Schulische Bildung im Landkreis Mühldorf a. Inn“. Von 14:00 bis 17:00 Uhr konnten sich die über 80 Teilnehmer aus den Bereichen Schule (Schulleiter, Lehrer, Elternbeiräte und Schülersprecher), Politik (Bürgermeister und Kreisräte) sowie Verwaltung, Bildungsinstitutionen und die Mitglieder des Lenkungskreises von Lernen vor Ort über aktuelle Entwicklungen der schulischen Bildung im Landkreis Mühldorf a. Inn informieren.

Nach den Grußworten von Landrat Georg Huber der neuen Rektorin des Ruperti-Gymnasiums, Frau Daniela Raith, stellten Frau Bettina Harnischmacher (Gymnasium Gars), Frau Barbara Roczniak (Realschule Waldkraiburg) und Frau Friederike Friedrich (Grund- und Mittelschule Buchbach) das Projekt „Jahr des guten Umgangs“ vor. Diese schulartübergreifende Kampagne gibt es seit dem Schuljahr 2013/2014 in den Schulen des Landkreises Mühldorf a. Inn. Die an der Erarbeitung beteiligten Grund-, Mittel- und Realschulen, sowie Gymnasien, die Wirtschaftsschule und das Sonderpädagogische Förderzentrum setzten sich aktiv mit der Problematik des „Werteverfalls“ und dem Vorwurf, jungen Menschen würden keine Werte mehr vermittelt, auseinander. Eine durch einen Arbeitskreis erstellte Ideensammlung wurde den Schulen zur Verfügung gestellt.

Im Anschluss referierte Frau Dr. Tilly Lex vom Deutschen Jugendinstitut in München (DJI) in einem 20-minütigen Gastvortrag zu dem Thema „Was macht eine Region für junge Menschen und junge Familien attraktiv? Empirische Befunde und lokale Strategien“. Sie stellte die Zusammenhänge der demografischen Entwicklung und der Schullandschaft in Deutschland insgesamt und im Landkreis Mühldorf a. Inn dar. Noch seien aufgrund von Binnenwanderung und Bildungswanderungen besonders ostdeutsche Bundesländer von einem Bevölkerungsrückgang betroffen. Doch auch im Landkreis Mühldorf a. Inn seien diese Entwicklungen, welche eine Schließung von beispielweise Grundschulen zur Folge haben, bereits spürbar. Zentrale Schritte für vorausschauende Planungen und Steuerungen von schulischer Entwicklung vor Ort seien kommunale Bildungsberichterstattungen und Datenanalysen. Diese präventiven Maßnahmen sind laut Frau Dr. Lex im Landkreis Mühldorf a. Inn in einer lobenswerten Vorreiterrolle bereits umgesetzt worden.

Gastrednerin Dr. Tilly Lex

 

Mit Spannung erwartet wurde die Auswertung des Schulischen Sonderberichtes durch Veronika Bartels und Anja Skrypek, beide von Lernen vor Ort. Präsentiert wurden die zentralen Ergebnisse des regionalen Vergleichs. Der Landkreis Mühldorf a. Inn wurde erstmals zusätzlich neben den Vergleichen mit Oberbayern und Bayern mit der Planungsregion 18 verglichen.

In der anschließenden Podiumsrunde diskutierten Herr Landrat Georg Huber (Landkreis Mühldorf a. Inn), Herr Bürgermeister Thomas Einwang (Gemeinde Buchbach), Frau Hildegard Hajek-Spielvogel (Rektorin der Mittelschule Mühldorf), Frau Gabriele Schmauß-Benedikt (Rektorin der Grundschule Polling), Herr Ltd. RSD Wilhelm Kürzeder (Ministerialbeauftragter für die Realschulen in Oberbayern-Ost), Herr OStD Gunter Fuchs (Schulleitung Gymnasium Gars) und Herr OStD Wolfgang Gaigl (Schulleitung Berufsschule I) unter der Moderation von Frau Anja Skrypek (Lernen vor Ort) über die Wichtigkeit eines regionalen Vergleichs in der Berichterstattung sowie über den Praxisalltag und den Ausbau von Ganztagesangeboten, aber auch über mögliche Folgen einer Überalterung der Lehrerschaft im Landkreis.

Die Podiumsdiskussion als Abschluss der 3. Bildungskonferenz

 

Weitere Informationen zur 3. Bildungskonferenz:

Sonderbericht Schulische Bildung 2013 

 

Dokumentation der 3. Bildungskonferenz 2013