Kommunales Testzentrum: Neuer Standort in Altmühldorf - Weiterhin nur kostenfreie Tests

Das Kommunale Testzentrum des Landkreises Mühldorf a. Inn ist umgezogen. Neuer Standort ist an der Richard-Wagner-Str. 20 gegenüber der Tierzuchthalle in Altmühldorf. Weiterhin werden am kommunalen Testzentrum nur kostenfreie Tests durchgeführt. Das gilt - für den jeweils berechtigten Personenkreis - sowohl für die kostenfreien PCR-Tests als auch für kostenfreie Bürger-Schnelltests. Für kostenpflichtige Bürgertests wenden Sie sich bitte an die weiteren Teststationen im Landkreis. Die Testzeiten an der Richard-Wagner-Str. 20 bleiben gleich: Montag bis Freitag, jeweils von 16 bis 19 Uhr. Eine Registrierung ist unter folgendem Link erforderlich: https://lse.corona-auftrag.de/

Solarpotenzialkataster

Neues Online-Solarpotenzialkataster für den Landkreis Mühldorf a. Inn:
In wenigen Schritten das Sonnenpotenzial eines Daches berechnen

 

Das Solarpotenzialkataster zeigt im Detail auf, ob und wie ein Dach für die Nutzung von Solarenergie (Photovoltaik und Solarthermie) geeignet ist – und das kostenlos. Informationen zum Anteil des selbsterzeugten Stroms, den Investitionskosten, der Amortisationszeit sowie zur CO2- und Kosteneinsparung sind wichtige Entscheidungsgrundlagen auf dem Weg zur eigenen Anlage. Unter www.solare-stadt.de/kreis-muehldorf können Sie das Solarpotenzial im Landkreis Mühldorf a. Inn ermitteln.

Ausgangspunkt sind Berechnungen des Solarpotenzials von über 90.000 Gebäuden. Insgesamt liegt das theoretische Potenzial bei rund 1.670.000 kWp mit einem jährlichen Ertrag von 1.444 Gigawattstunden grünen Strom. Grundlage der Betrachtung ist die maximale Belegung aller geeigneten Dachflächen mit Referenzmodulen mit 365 Wp. Die Dachausrichtung, Einstrahlung und Beschattung ist hier bereits berücksichtigt. Im Landkreis Mühldorf a. Inn wird bereits ca. 25 % des gesamten Stromverbrauchs durch PV-Dachanlagen mit einer installierten Leistung von ca. 160.000 kW produziert (aktueller Stand im Energie-Atlas Bayern). Auf einer interaktiven Karte werden die Potenziale zum weiteren Ausbau nun erstmals sichtbar gemacht.

Die virtuelle Belegung des Dachs mit PV- und/oder Solarthermiemodulen und ein detaillierter Wirtschaftlichkeitsrechner bieten einen sehr genauen Überblick, wie man dem persönlich bestmöglich nutzbaren Solarpotenzial auf dem Dach einen wichtigen Schritt näher kommen kann. Dadurch wird ein Beitrag zur Energiewende und zur eigenen Energieunabhängigkeit geleistet und nebenbei Geld gespart.

 

Wie entsteht ein Solarpotenzialkataster?

tetraeder.solar gmbh

Einstrahlung und Verschattung werden auf Grundlage von Laserscannerdaten berechnet, die bei Überflügen gesammelt wurden (Weitere Infos unter: www.geoportal.bayern.de/bayernatlas). So können geeignete Dachflächen dargestellt und die Einstrahlung für den Verlauf eines ganzen Jahres bestimmt werden. Die Einstrahlung, der Wirkungsgrad der Module, der Neigungswinkel und weitere Faktoren fließen schließlich in die Simulationsberechnung mit ein.

 

Die Anwendung in wenigen Schritten

 

Für ein möglichst genaues Ergebnis haben Benutzer die Möglichkeit, die Berechnung anhand individueller Angaben zu optimieren. In der manuellen Detailplanung können verschiedene Anlagengrößen und Dachseiten ausgewählt werden, um sich die direkten Auswirkungen auf den Ertrag und die Wirtschaftlichkeit sowie den Anteil am Eigenverbrauch aufzeigen zu lassen. Auch die Nutzung eines Elektroautos mit entsprechenden Ladezeiten und die Integration eines Stromspeichers lässt sich berücksichtigen. Unter "Fragen und Antworten" und "Tipps zur Planung" finden Interessenten weitere praktische Hilfestellungen und Hintergrundinformationen zur Nutzung.