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Erzählcafé in Jettenbach: Erinnerungen an die Zeit zwischen 1945 und 1950

Wer hat als Zeitzeuge noch Erinnerungen an die Zeit der Endvierziger oder der beginnenden 50er Jahre? Wie hat man gelebt, gearbeitet, gefeiert?

Das Kriegsende vor 80 Jahren veränderte die Gemeinde Jettenbach grundlegend. Die amerikanische Militärregierung hatte politisch das Sagen, zahlreiche Männer waren noch im Krieg oder waren – verletzt an Leib und Seele – in ihren Berufen und in der Landwirtschaft nicht mehr einsatzfähig. Ab 1945/46 kamen zudem viele Vertriebene ins Dorf und wurden in Privathäusern einquartiert. Die gesellschaftliche Struktur und die ehemaligen Machtverhältnisse waren innerhalb kürzester Zeit auf den Kopf gestellt. Trotzdem hatten die Alt- und Neu-Jettenbacher Sehnsucht nach Normalität, nach einem unbeschwerten Alltag, hatten Lust auf Unterhaltung, Musik, auf Feste und Vergnügungen. 

Wer hat als Zeitzeuge noch Erinnerungen an die Zeit der Endvierziger oder der beginnenden 50er Jahre? Wie hat man gelebt, gearbeitet, gefeiert? Wie hat man geheiratet? Wer waren die Lehrer und Geistlichen? Und was haben Eltern und Großeltern über diese Zeit erzählt?

Der Arbeitskreis erinnern45 lädt zusammen mit dem Heimat- und Kulturkreis sowie dem Kreisbildungswerk Mühldorf am Mittwoch, 8. April, um 14 Uhr alle Interessierten in die Gaststätte "Zum Bahnhof" nach Jettenbach ein, um Geschichten aus dieser Zeit zu erzählen oder zu hören. 

Die Moderation übernehmen der Geschichtskoordinator des Landkreises Mühldorf a. Inn, Daniel Baumgartner, und die Heimat- und Kulturkreis-Ehrenvorsitzende Elvira Schreiner. Die Teilnahme ist kostenlos.

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80 Jahre ist dieses Klassenfoto alt. Es zeigt die Schülerinnen und Schüler der Volksschule Jettenbach im Jahr 1946