Die Städte, Märkte und Gemeinden im Landkreis Mühldorf a. Inn testen am Freitag, 23. Oktober, gemeinsam mit dem Katastrophenschutz des Landratsamtes den Aufbau und Betrieb der sogenannten SOS-Punkte – jener Standorte, die im Ernstfall als erste Anlaufstelle für Betroffene dienen. Mit einem erhöhten Aufkommen an Einsatzfahrzeugen ist nicht zu rechnen, Bürgerinnen und Bürger sind an der Übung nicht beteiligt. Ziel ist es, die internen Abläufe zu testen und sicherzustellen, dass die SOS-Punkte in jeder Kommune im Ernstfall schnell einsatzbereit sind.
Die SOS-Punkte sind in der Regel in öffentlichen Gebäuden untergebracht und verfügen über eine Notstromversorgung. Im Ernstfall bieten sie Orientierung und Hilfe: Hier gibt es unter anderem aktuelle Informationen zur Lage, Möglichkeiten zur Ersten Hilfe und die Gelegenheit, Notrufe abzusetzen oder Akkus aufzuladen. Dass diese Strukturen funktionieren, wurde bereits erprobt: Im November 2025 führte der Landkreis gemeinsam mit den Gemeinden Ampfing und Mettenheim eine erste Übung durch. Nun folgt am 23. Oktober die Übung mit den weiteren SOS-Punkten im Landkreis. Damit soll die Zusammenarbeit zwischen den Kommunen und dem Katastrophenschutz weiter gestärkt und die Vorsorge für mögliche Krisenlagen verbessert werden.

