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Landratsamt Mühldorf a. Inn erhält zum vierten Mal das Zertifikat "berufundfamilie"

Das Audit "berufundfamilie" bewertet nicht nur bestehende Maßnahmen einer nachhaltigen Personalpolitik. Es legt zugleich neue Ziele fest, mit denen…

Bereits zum vierten Mal ist das Landratsamt Mühldorf a. Inn mit dem Zertifikat „audit berufundfamilie“ ausgezeichnet worden. Das Audit, durchgeführt von der berufundfamilie Service GmbH – einer Initiative der gemeinnützigen Hertie-Stiftung – bewertet nicht nur bestehende Maßnahmen einer nachhaltigen Personalpolitik. Es legt zugleich neue Ziele fest, mit denen das Familienbewusstsein in der Verwaltung weiter gestärkt wird und die als Maßstab für die nächste Zertifizierung dienen.
Seit mehr als zehn Jahren setzt sich das Landratsamt gezielt dafür ein, seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Vereinbarung von Beruf, Familie und Privatleben bestmöglich zu unterstützen. Mit dem „audit berufundfamilie“ wird die Familienfreundlichkeit des Arbeitgebers regelmäßig extern und neutral überprüft. „Wer sich wohlfühlt, arbeitet motiviert und gut. Genau deshalb entwickeln wir uns kontinuierlich weiter“, betont Landrat Max Heimerl. „Die erneute Zertifizierung zeigt, dass im Landratsamt jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter wahrgenommen und mitgenommen wird.“
Im Vorfeld der aktuellen Zertifizierung wurden für die kommenden Jahre Handlungsansätze gemeinsam mit den Beschäftigten in Workshops erarbeitet. Zwei Fokusgruppen beschäftigten sich hierzu etwa unter dem Titel „Spagat zwischen Beruf und Pflege“ mit den besonderen Herausforderungen pflegender Angehöriger oder diskutierten über Wege zur Verbesserung der Kommunikationskultur im Kontext eines familienfreundlichen und lebensphasenbewussten Arbeitgebers.
Die bisherigen Maßnahmen des Landratsamtes reichen von flexiblen Arbeitszeiten, umfangreichen Teilzeitmodellen und mobilem Arbeiten über die Förderung von Führung in Teilzeit bis hin zu Betreuungsangeboten an schulfreien Tagen. Ein sichtbares Ergebnis: Inzwischen sind mehr als 50 Prozent der Führungspositionen mit Frauen besetzt – teilweise in geteilter Verantwortung. Gleichzeitig konnten Zufriedenheit und Motivation der Beschäftigten ebenso gesteigert werden wie die Unterstützung in unterschiedlichen Lebensphasen.
Beim nächsten Audit werden weitere Vorhaben überprüft. Dazu gehören unter anderem eine noch stärkere Flexibilisierung der Arbeitszeit, der systematische Ausbau des betrieblichen Gesundheitsmanagements sowie weiterführende Unterstützungsangebote rund um Pflege und Kinderbetreuung. Seit Januar profitieren die Beschäftigten bereits von noch mehr Flexibilität durch die Abschaffung der Kernarbeitszeit.
 

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Landrat Max Heimerl freut sich zusammen mit der Personalleiterin Gabriele Richter (l.), der Themenverantwortlichen Stefanie Precht (m.r.) und Geschäftsbereichsleiter Thomas Perzl (r.) über die so ausgesprochene Würdigung ihres langfristigen Engagements für eine familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik.