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"Nachkriegsfilm: Von der Aufarbeitung zur Verdrängung"

Vortragsabend am 10. April in Gars a. Inn

Der Film „Die Mörder sind unter uns“ war 1946 der erste deutsche Nachkriegsfilm. Als sogenannter „Trümmerfilm“ erzählt der Film eine Geschichte, die auch von anderen nachfolgenden Trümmerfilmen aufgegriffen wurde: Spielhandlung meist in Kriegsruinen, Probleme von Kriegsheimkehrern, Armut, Leid und Not im Nachkriegsdeutschland, Verlust der Humanität und die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit im Nazi-Deutschland. 

Die Trümmerfilme waren interessante Zeugnisse der Zeitgeschichte und gesellschaftlichen Entwicklung, deutlich beliebter und erfolgreicher aber waren Unterhaltungsfilme der Besatzungsmächte. Spätestens mit dem ersten Heimatfilm „Schwarzwaldmädel“ von 1950 war die Zeit der Aufarbeitung von Krieg und Nationalsozialismus vorbei und die Zeit der Verdrängung begann.

Über diese, für die deutsche Filmgeschichte prägende Zeit wird der Medienpädagoge Franz Haider am Freitag, 10. April, um 19.30 Uhr im Pfarrheim Mariä Himmelfahrt in Gars a. Inn referieren. Die Veranstaltung ist Teil des Projekts „erinnern45“. Nähere Informationen zur Veranstaltung und zum Projekt finden sich auf der Website www.erinnern45.de

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Filmplakat Nachkriegsfilm