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Spurenwanderung: Leben in Aschau Werk um 1946 - Veranstaltung im Rahmen des Projekts „Erinnern ‘45“

Das Aschauer Team von "erinnern45" lädt am Freitag, den 12. Juni um 18.00 Uhr zu einer Spurenwanderung nach Aschau Werk ein.

81 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs richtet sich in Aschau a. Inn der Blick auf ein prägendes Kapitel der Ortsgeschichte. Während der Ort im Krieg noch Standort eines Rüstungsbetriebes war, veränderte sich das Gemeindeleben in der Nachkriegszeit grundlegend: Zahlreiche Flüchtlinge und Vertriebene fanden hier eine neue Heimat. Ab 1946 wurden viele von ihnen in den ehemaligen Bunkeranlagen in Aschau Werk angesiedelt.

Das Aschauer Team von "erinnern45" lädt alle Interessierten am Freitag, den 12. Juni um 18.00 Uhr zu einer Spurenwanderung mit Archivpfleger Franz Wicho nach Aschau Werk ein. Während der Wanderung wird nachgezeichnet, wie die Familien in dem ehemaligen Rüstungsbetrieb ein neues Leben aufbauten und wie der heutige Ortsteil entstanden ist. Außerdem erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer interessante Einzelheiten in noch bestehende Gebäude, Straßen und Plätze des Rüstungswerks aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. 

Die Wanderung erstreckt sich über ca. 2 km und dauert ca. 90 Minuten. Treffpunkt ist der Parkplatz bei der Kirche St. Josef in Aschau-Werk. 

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Die Veranstaltung ist Teil des Projekts „Erinnern ’45. Kriegsende im südlichen Landkreis Mühldorf a. Inn“. Nähere Informationen zum Projekt und den Veranstaltungen finden sich unter www.erinnern45.de.

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Schwarz-weiß Foto der Bunkerkirche Aschau Werk im Jahr 1955