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Wirtschaftsempfang 2025

Bildunterschrift: Ein Fußball aus Schokolade für den Referenten (von links): Rainer Dachsberger (Geschäftsführender Kreishandwerks-meister), Landrat Erwin Schneider (Landkreis Altötting), Ingrid Obermeier-Osl (Vizepräsidentin IHK für München und Oberbayern & Vorsitzende IHK Regionalausschuss Altötting-Mühldorf), Festredner Philipp Lahm und Landrat Max Heimerl (Landkreis Mühldorf a. Inn).
Bildnachweis: ©Florian Fredlmeier Fotografie
© Landratsamt Mühldorf a. Inn
Voller Saal für Philipp Lahm und seine Stiftung für ehrenamtliches Engagement
Brechend voll war der Saal beim diesjährigen Wirtschaftsempfang der beiden Landkreise Mühldorf a. Inn und Altötting zusammen mit der IHK und HWK sowie der Kreishandwerkerschaft und der Unterstützung der Sparkasse Altötting-Mühldorf. Rund 650 Gäste aus der regionalen Wirtschaft und der Politik der beiden Landkreise ließen sich am Donnerstagabend im Haus der Kultur in Waldkraiburg die Gelegenheit nicht entgehen, mit Philipp Lahm einen der beliebtesten Fußballer Deutschlands zu erleben, der zum Thema "Wirtschaft und Gesellschaft – gemeinsam für eine starke Region" die Festrede hielt.
Philipp Lahm ist DFB-Ehrenspielführer, Weltmeister, Championsleague-Sieger, Mannschaftskapitän, "Mr. Fairplay", Unternehmer, Träger des Bundesverdienstkreuzes und Stiftungsgründer. Auch nach seiner aktiven Fußballkarriere übernahm er Verantwortung: Als Organisationschef der Fußball-Europameisterschaft 2024 warb er erfolgreich für die Werte, die dem Fußball eingeschrieben sind: Teamgeist, Engagement und Zusammenhalt sind die tragenden Säulen einer gut funktionierenden Mannschaft. Aber auch die Platzbedingungen tragen zum Erfolg eines Spieles bei. Diesen Faden nahm Landrat Max Heimerl in seinem Grußwort auf: "Man kann noch so gut Fußball spielen – wenn der Platz krumm und bucklig ist, wird man wenig Tore schießen und keine gute Leistung erzielen. Und genauso ist es in der Wirtschaft: Wenn die Rahmenbedingungen nicht stimmen, wird man auch hier nicht erfolgreich sein." Wie die Rahmenbedingungen aktuell in der Region für die Wirtschaft sind und welche Rolle dabei die Regierung spielt, aber auch die Unternehmen und die vielen Ehrenamtlichen in den Vereinen, zeigte er im Verlauf des Grußwortes weiter auf.
Vor allem die schwierigen Kommunalfinanzen seien in der Region Inn-Salzach eine große Herausforderung. Die Landkreise und Unternehmen bräuchten dringend Entlastung und Planungssicherheit - also gute "Platzbedingungen" - so seine Ausführungen.
Philipp Lahm schlug dann in seiner Rede den Bogen zur wichtigen Rolle des Ehrenamtes und der Bedeutung von Vereinsarbeit. In seiner bereits 2007 gegründeten Philipp Lahm-Stiftung fördert er benachteiligte Kinder in Deutschland und Südafrika, und mit seiner Plattform "treffpunkt verein" stärkt er Vereine in Deutschland, weil er sie als wichtige Säulen der Demokratie begreift, so auch hier in der Region: "In den Landkreisen Mühldorf a. Inn und Altötting gibt es hunderte Vereine. Diese Vereine, die durch ehrenamtliches Engagement getragen werden, leisten so viel für die Region: Sie bringen Menschen hinein in Gemeinschaft, in Bewegung und in Verantwortung füreinander. Ich freue mich sehr, dass lokale Unternehmen sich engagieren wollen, um die Vereine in der Region zu stärken."
Wie genau dieses starke Engagement von Unternehmen, Politik und Vereinen ausschauen kann, wurde in der anschließenden Podiumsdiskussion mit Ingrid Obermeier-Osl, Vizepräsidentin der IHK für München und Oberbayern und Vorsitzende des IHK Regionalausschusses Altötting-Mühldorf, Bundestagsabgeordneten Stephan Mayer, Kai Röpke, Erster Vorsitzender des VfL Waldkraiburg, und Philipp Lahm diskutiert. Charmant begleitet von der hervorragenden Moderatorin des Abends, Caroline Voit, gelang es, die Bedeutung von Ehrenamt und die Wichtigkeit der Unterstützung durch Unternehmen für die Region sichtbar zu machen.
Ingrid Obermeier-Osl überreichte schließlich zusammen mit Landrat Max Heimerl im Namen aller Kooperationspartner Philipp Lahm als Gastgeschenk eine schokoladige Überraschung: einen Fußball aus Schokolade als Dankeschön.
Unternehmen, die die geplanten Aktivitäten der Philipp Lahm-Stiftung in der Region unterstützen wollten durch eine Spende, konnten dann im Anschluss einen symbolischen Scheck an Philipp Lahm überreichen. Die Spenden dienen im kommenden Jahr der Veranstaltung von Aktionstagen in Waldkraiburg rund um den Sport für die Region, um so das Ehrenamt sichtbar zu machen und zu fördern.
Spenden sind auch weiterhin herzlich willkommen und tragen dazu bei, das Projekt weiter voranzubringen. Bei Interesse oder für weitere Informationen melden Sie sich gerne bei Projektleiterin Michaela Linner am Landratsamt Mühldorf a. Inn unter 08631/699-565 oder michaela.linnerlra-mue.de.
Zum Abschluss trug sich Philipp Lahm noch feierlich in das Ehrenbuch des Landkreises Mühldorf a. Inn ein.
Beim anschließenden Treffen im Foyer mit der stimmungsvollen Musikbegleitung der Jazz Lions ließen die Gäste einen äußerst interessanten und spannenden Abend noch lange bei angeregten Gesprächen ausklingen.
Unternehmensbesuch Ziegelwerk Holzner in Aubenham

Bildunterschrift: (v. l. n. r.): Michaela Linner (Leitung der Wirtschaftsförderung Landkreis Mühldorf a. Inn), Landrat Max Heimerl, Adam Holzner (Geschäftsführer Ziegelwerk Aubenham), Yves Knoll (Geschäftsführer des Bayerischen Ziegelindustrie-Verband e.V.), Thomas Perzl (Geschäftsbereichsleiter Landkreis Mühldorf a. Inn), Adolf Holzner Ziegelwerk Aubenham)
Bildnachweis: Pressestelle Bayerischer iegelindustrie-Verband e.V.
© Landratsamt Mühldorf a. Inn
Ziegel als hervorragender Baustoff: Landrat Max Heimerl, die Wirtschaftsförderung des Landkreises Mühldorf a. Inn und der Bayerische Ziegelindustrie-Verband besuchen Ziegelwerk Holzner in Aubenham
Landkreis Mühldorf a. Inn, 09. März 2026 – Landrat Max Heimerl besuchte zusammen mit Yves Knoll, Geschäftsführer des Bayerischen Ziegelindustrie-Verbandes und Vertretern der Wirtschaftsförderung des Landkreises Mühldorf a. Inn das Ziegelwerk Aubenham mit Geschäftsführer Adam Holzner. Bei einem Rundgang über das Ziegeleigelände bekamen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen interessanten Einblick in den Betrieb, der in 4. Generation familiengeführt ist.
Die Ziegelei besteht seit 1894 und produziert seit über 130 Jahren hochwertige Ziegel aus den regionalen Rohstoffen Ton, Lehm, Sägespäne und Zellstoff. Ziegel sind damit eines der ursprünglichsten Produkte überhaupt – gewonnen aus heimischer Erde - und verbinden die Menschen traditionell mit ihrer Heimat. Geschäftsführer Adam Holzner übernahm 1990 die Geschäftsleitung von seinem Vater und führt das Familienunternehmen seither tatkräftig und engagiert in die Zukunft durch den Einbau moderner Anlagen unter anderem zum Umweltschutz durch autotherme Abgasreinigung und zur Entlastung der Mitarbeiter durch Robotereinsatz.
"Der Erhalt des Aubenhamer Ziegelwerks als einzig verbliebenem im Raum Südostoberbayern auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten war eine der Lebensleistungen meines Onkels und meines verstorbenen Vaters", so Adam Holzner. "Mutiges Voranschreiten in neue Technologien, kooperative Netzwerke in der Region und ein Familienzusammenhalt, der auch Krisen übersteht, ist das Erfolgsgeheimnis unseres Ziegelwerkes," so Holzner.
Und Herausforderungen gibt es derzeit genug in der Ziegelbranche, wie Yves Knoll vom Bayerischen Ziegelindustrieverband bei der Besichtigung mit den Teilnehmenden diskutierte: “Die Unternehmen sind mit hohen Energiepreisen, dem Fachkräftemangel und der stark gesunkenen Investitionsbereitschaft im Wohnungsbau konfrontiert. Dennoch investieren unsere Mitgliedsbetriebe kontinuierlich in moderne, emissionsarme Produktionsverfahren und in innovative Technologien. So stellen wir sicher, dass Ziegel auch künftig eine nachhaltige, wirtschaftliche und zuverlässige Lösung für Wohnungsbau und Bestandssanierung bleiben.”
„Unser Landkreis ist ein absoluter Chancenlandkreis – getragen von starkem Bevölkerungswachstum und einer dynamischen wirtschaftlichen Entwicklung. Die Nachfrage nach Wohnraum wird daher auch in den kommenden Jahren auf hohem Niveau bleiben," betont Landrat Max Heimerl. “Gerade deshalb kommt dem Ziegelwerk Aubenham eine herausragende Bedeutung zu: Als leistungsstarkes, regional verwurzeltes Unternehmen leistet es einen unverzichtbaren Beitrag zur Schaffung dringend benötigten Wohnraums. Wir müssen jetzt bauen, bauen, bauen. Dafür müssen wir Siedlungen und Bauplätze schaffen. Es muss auch wieder einfacher gebaut werden. Aubenham zeigt eins eindrucksvoll: Der Ziegel ist nicht der Preistreiber auf dem Bau!”
Mit der Innovationskraft des Ziegelwerks Aubenham und den unbestrittenen Vorteilen regionaler Materialien steht die Zukunft der Ziegelindustrie auf solidem Fundament. Alle Teilnehmenden waren sich einig, dass die Branche auch weiterhin eine zentrale Rolle in der industriellen Wertschöpfungskette spielen wird, und sprachen dem Betrieb ihre besten Wünsche für eine erfolgreiche Zukunft aus.
Unternehmensbesuch bei der ESD Dienstleistungsgruppe

Bildunterschrift: (von links nach rechts): Landtagsabgeordneter Sascha Schnürer, Landrat Max Heimerl, Margarethe Kammermeier, Maximilian Kammermeier (geschäftsführender Gesellschafter ESD Dienstleistungen), Bundestagsab-geordneter Stephan Mayer, Wirtschaftsförderer Thomas Perzl und Michaela Linner (Wirtschaftsförderung Landkreis Mühldorf a. Inn) bei der Unternehmensbesichtigung
Bildnachweise: Landratsamt Mühldorf a. Inn
© Landratsamt Mühldorf a. Inn
Unternehmensbesuch bei der ESD Dienstleistungsgruppe in der Zentrale Mühldorf – Dienstleistungen für Sicherheit, Ordnung und Reinigung auf höchstem Niveau
Die Wirtschaftsförderung des Landkreises besuchte vor Kurzem zusammen mit Landrat Max Heimerl und Bundestagsabgeordnetem Stephan Mayer sowie Landtagsabgeordnetem Sascha Schnürer die ESD Dienstleistungsgruppe in Mühldorf und den geschäftsführenden Gesellschafter Maximilian Kammermeier.
Das Familienunternehmen wurde vor über 70 Jahren durch Georg Kammermeier als Wachund Schließgesellschaft gegründet, und wird von Maximilian Kammermeier in dritter Generation erfolgreich weitergeführt. Schwerpunkt des Unternehmens sind stationäre Sicherheitsdienstleistungen am Empfang oder als Alarmdienst, aber auch mobile Sicherheitsdienstleistungen wie Kontrolldienst, Revierdienste oder Interventionsdienste. Gebäudereinigung, Personalservice, Verkehrsdienste und Bahnservice, aber auch Wertdienste und - ganz aktuell - eine hochinnovative Drohnentechnologie runden das breite Spektrum der ESD Dienstleistungsgruppe ab. Der Standort Mühldorf ist die Zentrale mehrerer Niederlassungen in ganz Deutschland und Polen mit insgesamt über 1800 Mitarbeitenden.
Landrat Max Heimerl zeigte sich beeindruckt von der Bandbreite an Aspekten, die hier über Dienstleistungen abgedeckt werden: „Im Landkreis haben wir mit der ESD Dienstleistungsgruppe ein sehr wichtiges Unternehmen, das Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit im gesamten Landkreis und weit darüber hinaus gewährleistet. Neben den vielfältigen Unternehmen, die in der Region in die Wehr- und Sicherheitstechnik involviert sind, gibt uns dieser Sicherheitsapekt im Landkreis das gute Gefühl, dass Sie für uns da sind, wenn wir Sie brauchen!"
Landtagsabgeordneter Sascha Schnürer schließt sich dieser Meinung an: „Die ESD Dienstleistungsgruppe ist ein starkes Beispiel für mittelständische Kompetenz, Verantwortung und Innovationskraft in unserer Region. Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit sind eine wichtige Grundlage für Vertrauen und wirtschaftliche Entwicklung – gut zu wissen, dass wir dafür mit der ESD einen verlässlichen Partner im Landkreis haben, die in unseren Standort investieren.“
Auch ehrenamtliches Engagement ist für Maximilian Kammermeier selbstverständlich. So wurden im letzten Jahr wieder mehrere Vereine gefördert, eine Spende an das "Fahrradkino" an Behindertenbeauftragte Claudia Hausberger übergeben oder beim Wirtschaftsempfang der Landkreise Mühldorf a. Inn und Altötting und der Kooperationspartner ein Spendenbeitrag an die Philipp-Lahm-Stiftung zur Unterstützung regionaler Vereinstätigkeit übergeben.
Bundestagsabgeordneter Stephan Mayer unterstrich beim Unternehmensbesuch: "Die ESD ist eine herausragend erfolgreiche Unternehmensgruppe und wichtiger Arbeitgeber mit einer starken Verwurzelung in unserer Region. Besonders bemerkenswert finde ich, dass Margarethe und Maximilian Kammermeier in vorbildlicher Weise ihrer Verpflichtung als Familienunternehmer nachkommen“.
Auf der Bildungsmesse 2026 der beiden Landkreise Mühldorf a. Inn und Altötting vom 17. – 18. April am Volksfestplatz in Mühldorf wird sich das Unternehmen, das mehrere Ausbildungsangebote vorstellt, präsentieren und so für interessierten Nachwuchs die Beständigkeit des Unternehmens weiter festigen.
"Die gesamte Bandbreite an Dienstleistungen ist für unseren Landkreis sehr wertvoll! Natürlich ist Frieden und Ordnung das höchste Ziel regional, aber auch international. Aber wenn es hier Einsatzbereiche gibt, sind wir froh, dass wir mit der ESD eine so breit aufgestellte professionelle Unterstützung im Landkreis haben", so das Resümee des Unternehmensbesuchs von Wirtschaftsförderer Thomas Perzl.
Spitzentechnologie im Landkreis Mühldorf a. Inn - Landrat Heimerl und Wirtschaftsörderung besucht Bayern Chemie in Aschau a. Inn
Landrat Max Heimerl besuchte zusammen mit Bürgermeister Christian Weyrich und Wirtschaftsförderer Thomas Perzl den Unternehmensstandort der Bayern Chemie in Aschau a. Inn. Das Unternehmen, das sich bereits seit über 60 Jahren am Standort befindet, ist sowohl in der wehrtechnischen Industrie als auch im Bereich der Luft- und Raumfahrt tätig und globaler Technologieführer für Lenkflugkörper- und Raumfahrtantriebe.
„Hier spürt man die perfekte Symbiose zwischen Heimat und Hochtechnologie“ mit diesen Worten, beschrieb Landrat Max Heimerl den Wirtschaftsstandort in Aschau a. Inn.
Bayern Chemie ist aber nicht nur im Verteidigungsbereich tätig, auch der Luft- und Raumfahrtsektor wird eine immer wichtigere Unternehmenssparte. So sollen mit dem besonders leistungsfähigen Raketenmotor vom Typ „RED KITE“ künftig der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt (DLR) bei der Forschung im Weltraum neue Möglichkeiten in der Höhenforschung eröffnet werden. Die Feststoffraketenmotoren des Typs "RED KITE" werden die größten jemals von der Bayern-Chemie entwickelten und gebauten Antriebe sein.
Unternehmensbesuch bei NETZSCH Pumpen & Systeme GmbH als Teilnehmer des betrieblichen Umweltschutzprogrammes ÖKOPROFIT ®
Die Wirtschaftsförderung des Landratsamtes Mühldorf a. Inn unterstützt Unternehmen mit dem vom bayerischen Umweltministerium geförderten Projekt ÖKOPROFIT ® bei der Verbesserung des betrieblichen Umweltschutzes. Dabei sparen Betriebe Kosten durch effiziente Ressourcennutzung sowie durch die gleichzeitige Reduzierung des Energie- und Wasserverbrauchs.
Eines der teilnehmenden Unternehmen war NETZSCH Pumpen & Systeme GmbH aus Waldkraiburg, ein absolutes Vorzeigeunternehmen im Bereich Umwelt- und Energiemanagement. Dort wurde zuletzt ein Hackschnitzel-Heizwerk in Betrieb genommen sowie Grundwasserwärmepumpen, die Isolierung des Dachs einer Produktionshalle und die Installation von weiteren PV-Anlagen umgesetzt. Bei einem Unternehmensbesuch zeigte sich die Wirtschaftsförderung des Landkreises Mühldorf a. Inn begeistert von der hohen Motivation der NETZSCH Pumpen & Systeme GmbH und wird weiterhin eng zusammenarbeiten.


